Trauer Zitate finden – Die 100 schönsten kurzen & langen Zitate

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Ein Todesfall lässt unsere Welt zusammenbrechen. Ob ein geliebter Angehöriger oder eine gute Freundin – die Welt wird mit diesem Verlust nie mehr so sein, wie sie war. Das Unsagbare in Worte zu fassen, fällt schwer. Mit unserer Zusammenstellung von 100 kurzen und langen Trauerzitaten möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, in der schwersten aller Zeiten anderen Trost zu spenden und selbst zu finden, auch wenn Sie selbst keine Worte haben.

TRAUER ZITATE FÜR VERSCHIEDENE PERSONEN

Für welche Personen können Trauerzitate passen?

Der Abschied von einer geliebten Person ist immer schwer, egal unter welchen Umständen er erfolgt. Endgültig Lebewohl sagen zu müssen, zerreißt uns das Herz. Wenn Ihnen die Worte fehlen, um auf dem Friedhof, bei der Trauerfeier oder in einem Beileidsschreiben angemessen von einem nahen Angehörigen, einem guten Freund oder einem geschätzten Kollegen Abschied zu nehmen, ist ein passendes Zitat eine willkommene Hilfe. Ein Trauerzitat kann den geeigneten Einstieg in eine Trauerrede darstellen und die eigenen Emotionen besser ausdrücken, als man das selbst könnte. Trauerzitate enthalten aber auch oft tröstende Weisheiten von klugen Menschen, die wir uns aneignen können, um trauernden Hinterbliebenen nach einem Todesfall Trost zu spenden – auch uns selbst. Gute Trauerzitate bringen auf den Punkt, was uns der Verstorbene bedeutet hat und können uns den Abschied leichter machen. Sie passen auch gut auf den Trauerkranz oder können auf einem Grabstein unser Andenken für die Ewigkeit festhalten.

 

Trauerzitat für die Mutter finden

Die Trauer um die verstorbene Mutter ist tiefgreifend und schmerzhaft. Schließlich ist unsere Mutter die erste und wichtigste Bezugsperson, die den Beginn unseres Lebens geprägt hat und uns oft lebenslang eng begleitet. Egal, wie gut oder schlecht unsere Beziehung zur eigenen Mutter war – ihr Verlust bedeutet einen tiefen Einschnitt und verändert unser Leben für immer. Ein passendes Trauerzitat für den Abschied von der Mutter zu finden, ist daher oft nicht einfach; zu komplex, zu individuell ist unser Verhältnis zu ihr. So wie uns geht und ging es vielen anderen Menschen. Auch berühmte Schriftsteller, Politiker und andere Personen des öffentlichen Lebens haben den Tod der Mutter erlebt und ertragen müssen – und einige haben wunderschöne Worte gefunden, um dieses einzigartige Verhältnis in Worte zu fassen und der Mutter zu danken für alles, was sie für uns getan hat.

 

 

Trauerzitate für den eigenen Vater

Wenn der eigene Vater stirbt, bedeutet das für die meisten Menschen: Eine wichtige, wenn nicht gar die wichtigste Bezugsperson ist weg. Nicht nur in unserer Kindheit und Jugend ist der Vater durch eigenes Vorbild und Erziehung bestimmend, er prägt oft auch unser weiteres Leben. Fehlt er, fällt für uns ein wichtiger Bezugspunkt weg, ein Fels in der Brandung oder ein Orientierungspunkt für das eigene Verhalten. Viele meinen, dass man erst mit dem Tod des eigenen Vaters wirklich erwachsen wird – und oft versteht man erst dann, was man an ihm hatte. Den schmerzlichen Verlust des Vaters in Worte zu fassen, fällt vielen Menschen schwer. Ein passendes Trauerzitat kann den Respekt, die Liebe und den Kummer verdeutlichen, den wir beim Tod unseres Vaters empfinden.

 

Trauerzitate für Oma & Opa

Die eigenen Großeltern sind oft die ersten Menschen, die man im Laufe seines Lebens zu Grabe tragen muss. Der Verlust dieser meist engen Bezugspersonen ist schmerzhaft, aber oft auch mit einem Maß an Akzeptanz und Verständnis vermischt: Ein langes, erfülltes Leben geht hier zu Ende, mitunter wurde der Tod nach langer Krankheit oder Mühsal sogar sehnlich erwartet. Der Tod der eigenen Großeltern erinnert uns besonders daran, dass er zum Leben nun einmal dazugehört. Wir können ihn daher besser akzeptieren als beim Tod anderer Familienangehöriger – was die Trauer nicht weniger schmerzhaft, nicht weniger tief macht. Würdevolle Trauerzitate zum Thema Liebe, Abschied und liebevoller Erinnerung an die vergangenen gemeinsamen Tage passen zum Tod von Oma und Opa besonders gut. Sie können zum Beispiel einen Aufsteller bei der Beerdigungsfeier zieren oder auch als Einleitung für die Abschiedsrede verwendet werden.

 

 

Trauerzitate für Geschwister

Ist der eigene Bruder oder die Schwester gestorben, empfinden das viele Menschen als tiefen Einschnitt. Der Mensch, der uns von Geburt oder frühester Kindheit an begleitet hat, steht nun auf einmal nicht mehr neben uns; das Gefühl des Verlusts ist hier besonders stark. Wir fühlen uns „verwaist“, was doppelt schlimm ist, weil die Außenwelt unseren herben Verlust oft gar nicht wahrnimmt. Auch wenn man seine Geschwister erst im hohen Alter beerdigen muss, ist ihr Tod ein schwerer Schlag; erinnert er uns doch auch an die eigene Vergänglichkeit. Unterstützung und Trost können Trauerzitate bieten; oft stammen sie von bekannten Schriftstellern und Dichterinnen, die unseren Schmerz ebenfalls erlebt haben. Ihn von anderen Menschen in Worte fassen zu lassen, kann auch helfen, unseren Mitmenschen deutlich zu machen, was wir gerade durchmachen und fühlen.

 

Trauerzitate für Freunde & Bekannte

Der Tod ist mitten unter uns, auch wenn wir ihn im täglichen Leben gern ignorieren und vergessen wollen. Je älter wir werden, desto häufiger werden wir mit Todesfällen im Freundes- und Bekanntenkreis konfrontiert. Mit den Jahren müssen wir immer mehr langjährige Freunde aus unserer Kindheit und Jugend, Kolleginnen und Vorgesetzte, Mitstreiter und Menschen, mit denen wir Hobbys geteilt haben, verabschieden. Die Trauer um Freunde und Bekannte mag weniger tief und schmerzhaft sein, aber wir empfinden sie doch oft als einschneidend. Umso größer ist der Wunsch, den Hinterbliebenen unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl auszudrücken – auch wenn wir dafür selbst nicht die passenden Worte finden. Religiöse und weltliche Trauerzitate berühmter Denker und Philosophen können diese Aufgabe gut übernehmen; sie vermitteln Trost und Hoffnung in dunklen Stunden. Einigen gelingt sogar das Unvorstellbare: ein Nachruf mit Humor.

 

Trost von Freunden und Familie mit Trauerzitate und Trauergedichten

Trauerzitate für Freunde oder Familienmitglieder können – beispielsweise in einer Beileidskarte – Trost spenden.

 

INHALTE & THEMEN FÜR TRAUERZITATE

Welche Themen können Trauerzitate beinhalten?

Der Tod ist universell, genauso wie die Trauer um geliebte Menschen. Zahlreiche Dichter, Schriftsteller und Philosophen verschiedenster Epochen und Kulturkreise haben sich daher zum Thema Tod, Abschied und Verlust geäußert; sei es in treffenden Aphorismen oder in gefühlvollen Sätzen. Trauerzitate stammen oft aus einem weiteren Kontext, etwa aus längeren Trauergedichten, aus Romanen oder auch Vorträgen, die von berühmten Menschen gehalten wurden. Sie finden als treffende Beschreibungen und Trostspender Eingang in die Alltagskultur und begegnen uns auf Beileidskarten, Grabsteinen oder Kränzen wieder. Anders als Trauergedichte brauchen sie oft nur wenige Worte, um das Unsagbare zu sagen. Häufig geht es in Trauerzitaten gar nicht direkt um Trauer und Tod, sondern um Themen wie Liebe, Sehnsucht oder sogar Hoffnung. Je nachdem, welches Gefühl Sie gerade am stärksten begleitet oder was Ihnen am meisten dabei hilft, die dunkelsten Stunden zu überstehen, können Sie aus zahlreichen Trauerzitaten wählen.

 

Wo man am meisten fühlt, weiß man am wenigsten zu sagen. – Annette von Droste-Hülshoff

 

Trauer Zitate über Liebe

Der Tod trennt uns für alle Zeiten von einem geliebten Menschen – oder vielleicht doch nicht? Wenn Liebe wirklich ewig währt, dann kann sie auch den Tod überdauern. Das ist tröstlich, auch wenn der Schmerz des zurückgebliebenen Partners, Freundes oder Kindes groß bleibt. Trauerzitate zum Thema Liebe drücken unsere tiefe innere Verbindung aus, die auch der Tod nicht trennen kann. Noch besser: Sie können uns gleichzeitig auch Hoffnung auf ein späteres Wiedersehen in einer anderen Welt spenden. Sie passen auf Beileidskarten, Trauergestecke oder können eine Grabplatte zieren. Viele berühmte Schriftstellerinnen und Schriftsteller haben zu diesem Thema kluge Sätze geäußert, die uns in Zeiten der Trauer unterstützen und tragen. Wir haben einige für Sie herausgesucht, die von Dichtern der römischen Antike, aber auch amerikanischen Autoren der Neuzeit stammen – die Liebe vereint uns eben alle.

 

  • Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten. – Thomas Mann

 

  • Die Liebe ist uns gegeben, um den Tod willkommen zu heißen. – Karl Ferdinand Gutzkow

 

  • Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot. – Ernest Hemingway

 

  • Manchmal scheint die ganze Welt entvölkert zu sein, wenn ein einziger Mensch fehlt. – Alphonse de Lamartine

 

  • Es ist mit deinem Tod
    das letzte Wort noch nicht gesprochen,
    denn das letzte Wort soll »Liebe« sein. – Jochen Jülicher

 

  • Ohne Schmerz gibt es keinen Trost –
    ohne Leiden keine Erlösung. – Cato

 

  • Das Leben ändert sich mit dem,
    der neben einem steht,
    aber auch mit dem,
    der neben einem fehlt. – Unbekannt

 

 

Trauerzitate zum Thema Erinnerung

Ist ein Mensch gestorben, bleibt von ihm nicht viel zurück – oft ist es nur die Erinnerung daran, was er oder sie für uns getan hat, was man im Leben geleistet hat oder welche Erlebnisse man mit ihm oder ihr geteilt hat. Man könnte auch anders sagen: Solange man sich an eine Person noch erinnert, ist sie in den Herzen ihrer Mitmenschen noch nicht endgültig tot. Sich gemeinsam an jemanden zu erinnern, der verstorben ist, heißt daher auch, eine geliebte Person „am Leben zu erhalten“ – und sie auf diese Weise nicht endgültig verlieren zu müssen. Das ist nicht nur für uns Hinterbliebene heilsam, weil es den Schmerz der Trennung mit schönen Erinnerungen mildert, sondern auch eine Form des Respekts gegenüber dem oder der Verstorbenen. Viele Dichter und Schriftsteller haben die Bedeutung des Erinnerns für die Trauer erkannt und in schöne Trauerzitate gefasst, die Sie in eine Trauerkarte schreiben können.

 

  • Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es so schön war. – Gabriel García Marquez

 

  • Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen. – Albert Schweitzer

 

  • Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können – Jean Paul

 

  • Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt, kann uns nicht genommen werden, er lässt eine leuchtende Spur zurück gleich jenen erloschenen Sternen, deren Bild noch nach Jahrhunderten die Erdbewohner sehen. – Jean de la Fontaine

 

  • Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung. – Honoré de Balzac

 

Trauerzitate zum Thema Abschiednehmen

Der Tod ist immer ein Abschied – die einen sagen, für immer, die anderen sind sicher, dass es nur ein Abschied auf Zeit ist und man sich in einem späteren Leben wiedersehen wird. Egal, woran wir glauben oder worauf wir hoffen: Die Verstorbenen treten nach dem Tod eine Reise an, auf der wir Lebenden sie nicht begleiten können. Gleichzeitig wissen wir aber ohne jeden Zweifel, dass auch wir diese Reise irgendwann antreten müssen. Das kann wütend machen und zur selben Zeit ängstlich; der Tod eines anderen weckt ja auch den Gedanken an unsere eigene Sterblichkeit in uns. Viele schöne Trauer-Zitate spenden uns daher Trost, indem sie uns daran erinnern wollen, dass der Abschied von einer geliebten Person nicht endgültig sein muss – wir müssen nur daran glauben. Auch wer gar nicht spirituell ist, kann sich trotzdem versichern, dass man jemanden nie ganz verabschieden muss, solange man ihn im Herzen trägt.

 

  • Abschied: wir lassen nur die Hand los, nicht den Menschen. – Anke Maggauer-Kirsche

 

  • Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen, und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer. – Khalil Gibran

 

  • Jetzt nun war es für Dich Zeit.
    Wir irrten, als wir dachten wir wären bereit. – Harald Sick

 

  • Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens was Glück war. – Françoise Sagan

 

  • Lass nun ruhig los das Ruder,
    Dein Schiff kennt den Kurs allein.
    Du bist sicher, Schlafes Bruder
    Wird ein guter Lotse sein. – Reinhard Mey

 

  • Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht. – Friedrich Hebbel

 

  • Geh schlafen, mein Herz, es ist Zeit.
    Kühl weht die Ewigkeit. – Ricarda Huch

 

Trauerzitate zum Thema Hoffnung

Kann man die Themen Trauer, Tod und Hoffnung verbinden? Aber natürlich kann man das. Und das sollten Sie sogar ganz bewusst tun, wenn Sie um einen geliebten Menschen trauern oder einem Trauernden Ihr Mitgefühl ausdrücken wollen. Denn nur die Hoffnung kann uns am Ende einer intensiven Trauerphase den Weg zurück ins Leben weisen – was nicht heißen soll, dass man den Verlust eines geliebten Menschen irgendwie überwinden oder vergessen könnte oder sollte. Aber man kann lernen, damit zu leben und den Tod als etwas zu akzeptieren, das zum Leben gehört. Trauerzitate, die über Hoffnung sprechen, zeigen uns oft ganz überraschende Perspektiven auf und können so behutsam Licht in eine dunkle Zeit bringen – oder zumindest verhindern, dass wir uns vollends in unserer Trauer verlieren. Mit einem schönen Windlicht auf dem Grab können Sie sich und andere Trauernde daran erinnern, dass es immer Hoffnung gibt.

 

  • Möglicherweise ist eine Trauerfeier unter Menschen ein Freudenfest unter Engeln. – Khalil Gibran

 

  • Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. – Franz von Assisi

 

  • Ich gehe langsam aus der Welt heraus
    in eine Landschaft jenseits aller Ferne,
    und was ich war und bin und was ich bleibe,
    geht mit mir ohne Ungeduld und Eile
    in ein bisher noch nicht betretenes Land. – Hans Sahl

 

  • Unsere Toten sind nicht abwesend, sondern nur unsichtbar.
    Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer. – Augustinus

 

  • Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen.
    Es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen. – Slawisches Sprichwort

 

  • Was die Raupe das Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt den Schmetterling. – Laotse

 

Trauerzitate zum Tod der Mutter

Die eigene Mutter ist über lange Zeit die wichtigste Bezugsperson im Leben für viele von uns. Sie an den Tod zu verlieren, bedeutet einen besonders tiefen, schmerzhaft empfundenen Verlust – egal ob wir sie schon in jungen Jahren verlieren oder sie im hohen Alter gehen lassen müssen. So ist es kein Wunder, dass zahlreiche Dichter und Denker aus allen historischen Epochen sich der Trauer um die geliebte Mutter angenommen haben. Mit ihrer Hilfe und in ihren Worten können wir unsere Dankbarkeit ausdrücken für das, was die Mutter uns gegeben hat – und das war oftmals mehr, als man sich zu Lebzeiten bewusst gemacht hatte. In die Trauer um die Mutter mischt sich oft auch Schuldbewusstsein und Schmerz darüber, dass man ihr nicht im Leben die Liebe gezeigt hat, die man doch für sie empfand. Viele schöne Zitate zum Tod der Mutter helfen uns, diese Liebe auszudrücken und unseren schweren Verlust zu verarbeiten.

 

Händehalten von Mutter und Tochter

In der Trauer um die eigene Mutter haben die Worte von Trauerzitate eine besonders wichtige Rolle und sollten deshalb weise gewählt werden.

 

  • Der Tod einer Mutter ist der erste Kummer, den man ohne sie beweint. – Jean Antoine Petit-Senn

 

  • Du weißt erst, was Trauer bedeutet, wenn die eigene Mutter stirbt. – Sprichwort aus Angola

 

  • Die Mütter sterben nicht;
    Mütter gleichen alten Bäumen.
    In uns leben sie und
    in unsren Träumen.
    Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
    zieht ihr Leben in unserem Kreise.
    Mütter sterben nicht.
    Mütter leben fort auf ihre Weise. – Unbekannt

 

Religiöse Trauerzitate

Die Hoffnung auf ein besseres oder gar ewiges Leben nach dem Tod und der Glaube an eine höhere Macht, die unsere Geschicke zu einem höheren Zweck lenkt und bestimmt, kann uns vor allem in den schweren Zeiten der Trauer um verstorbene Angehörige und Freunde dringend nötigen Trost und Hoffnung spenden. Aus den vergangenen Jahrhunderten, als der christliche Glaube noch fest in der Bevölkerung verankert war, stammen daher viele religiös inspirierte Trauerzitate berühmter Dichterinnen und Dichter. Aber auch in der heutigen Zeit kann uns der Glaube an Jesus Christus und sein Himmelreich, in das wir nach dem Tod erlöst eingehen werden, in schweren Zeiten Halt und Trost geben. Es macht den Verlust eines geliebten Menschen erträglich, wenn man ihn in den schützenden Händen einer allmächtigen Gottheit weiß – und hoffen kann, auch selbst nach dem Tod in dieses ewige Licht einzugehen.

 

  • Herr, Dir in die Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt. – Eduard Mörike

 

  • Es ist nur einer ewig und an allen Enden,
    und wir in seinen Händen. – Matthias Claudius

 

  • Der Mensch lebt und besteht nur eine kleine Zeit,
    und alle Welt vergehet mit ihrer Herrlichkeit.
    Es ist nur einer ewig und an allen Enden
    und wir in seinen Händen. – Matthias Claudius

 

  • Ich sag‘ es jedem, dass er lebt
    und auferstanden ist
    dass er in unserer Mitte schwebt
    und ewig bei uns ist. – Novalis

 

  • Wo immer du weilst, dort ist mein Himmel. – Mechthild von Hackeborn

 

 

TRAUERZITATE BEKANNTER SCHRIFTSTELLER

Welche Trauerzitate bekannter Schriftsteller gibt es?

Viele bekannte und berühmte Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus allen Ländern der Erde und allen literarischen Epochen haben sich zu Trauer und Tod geäußert – einige haben ganze Werke darüber verfasst, andere haben Gedichte und Balladen geschrieben, in denen sie über den Tod, ihre eigene Trauer oder auch die Angst vor dem Sterben erzählen. Mitunter finden wir treffende Trauer Zitate bekannter Autoren aber auch ganz zufällig in Texten, in denen gar nicht direkt über das Thema Tod gesprochen wird. In unserer kleinen Sammlung von Aphorismen und Zitaten bekannter Schriftsteller zum Thema Trauer finden sich daher auch berühmte Namen, die Ihnen aus anderen Kontexten bekannt sein dürften. Wir lesen diese Zitate häufig auf Beileidskarten, sie passen aber auch auf liegende Grabsteine oder in Kondolenzschreiben.

 

Geschmückte Kindergräber

Nicht nur für Kinder eignen sich Trauerzitate von bekannten Schriftstellern, wie beispielsweise Astrid Lindren.

 

  • Unser Leben ist der Fluss, der sich ins Meer ergießt, das „Sterben“ heißt. – Federico García Lorca

 

  • Niemand ist ewig fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart. – Stefan Zweig

 

  • Und im Herzen tiefe Müdigkeit,
    Alles sagt mir: es ist Zeit. – Theodor Storm

 

  • Sterben, das heißt freilich die Zeit verlieren und aus ihr fahren, aber es heißt dafür, Ewigkeit gewinnen und Allgegenwart, also erst recht das Leben. – Thomas Mann, aus: „Joseph und seine Brüder“

 

  • Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in ein trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein. – Christian Friedrich Hebbel

 

Zitate von Astrid Lindgren

Die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren ist für ihre Figuren Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter oder Michel aus Lönneberga weltberühmt geworden. Was ihre Bücher so besonders macht, ist, dass sie auch „erwachsene“ Themen wie den Tod und die Trauer um geliebte Menschen nicht ausspart. So müssen sich Ronja, Madita oder die Brüder Löwenherz mit einschneidenden Veränderungen und Verlusten auseinandersetzen, Pippi Langstrumpf wächst ohne Mutter und Vater auf und Michel wird mit bedrückender Armut und Leid konfrontiert. Ihre direkte, unverblümte Auseinandersetzung mit vermeintlich nicht kindgerechten Themen hat Astrid Lindgren zu einer der bekanntesten Autorinnen der Neuzeit gemacht. Trauerzitate von Astrid Lindgren werden vor allem verwendet, wenn um Kinder und junge Menschen getrauert wird; sie eignen sich aber prinzipiell für alle Gelegenheiten.

 

  • Wie schön muss es erst im Himmel sein, wenn er von außen schon so schön aussieht! – Astrid Lindgren, aus: „Kalle Blomqvist, Meisterdetektiv“

 

  • Lange saßen sie dort und hatten es schwer. Aber sie hatten es gemeinsam schwer und das war ein Trost. Leicht war es trotzdem nicht. – Astrid Lindgren, aus: „Ronja Räubertochter“

 

Zitate von Theodor Fontane

Der in Neuruppin geborene Autor Theodor Fontane (der hauptberuflich als Apotheker, Journalist und Reiseschriftsteller tätig war) gilt heute als einer der wichtigsten literarischen Vertreter des deutschen Realismus; seine Liebesromane „Effi Briest“ und „Irrungen, Wirrungen“ sowie die Balladen „John Maynard“ und „Die Brücke am Tay“ gehören zum Bildungskanon an deutschen Schulen und sind jedem bekannt. Fontane, der seinen gelernten Beruf als Apotheker und das sichere Einkommen aufgab, um mehr schreiben zu können, reiste gern und viel, trat für die Demokratie ein und schrieb sehr fleißig Briefe. Weniger bekannt ist, dass Theodor Fontane in seinen Werken oft treffende Worte zum Thema Tod und Trauer gefunden hat. Von ihm stammen einige bekannte Trauerzitate; man stößt aber auch an vielen Stellen auf Zitate, die fälschlich Theodor Fontane zugeschrieben werden.

 

  • Immer enger, leise, leise
    ziehen sich die Lebenskreise,
    schwindet hin, was prahlt und prunkt,
    schwindet Hoffen, Hassen, Lieben
    und ist nichts in Sicht geblieben
    als der letzte dunkle Punkt. – Theodor Fontane, „Ausgang“

 

  • Still wird’s! Und als den tiefen Frieden
    ein leises Wehen jetzt durchzog,
    da mocht‘ es sein, dass abgeschieden
    die Erdenseele aufwärts flog. – Theodor Fontane

 

  • Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken. – Oft fälschlich Fontane zugeschrieben

 

Zitate von Hermann Hesse

Hermann Hesse, auch bekannt unter seinem Pseudonym Emil Sinclair, hat seiner Nachwelt ein großes dichterisches Werk hinterlassen und vollkommen verdient im Jahr 1946 den Literaturnobelpreis erhalten. Internationale Bekanntheit erlangte er nicht nur für seine bekanntesten Werke „Der Zauberberg“ und „Steppenwolf“, sondern auch für seine vielen treffenden Aphorismen. Zahlreiche bittersüße Trauerzitate von Hermann Hesse sind eigentlich Zeilen aus längeren Gedichten von ihm. Am bekanntesten ist sicherlich der Spruch „Und allem Anfang wohnt ein Zauber inne“ aus dem Gedicht „Stufen“, das Hesse nach einer langen, schweren Krankheit schrieb. Wer ein passendes Zitat zur Trauer um einen besonderen Menschen sucht, wird im umfangreichen Werk von Hermann Hesse ganz sicher fündig. Wir haben für Sie vier Trauerzitate von Hermann Hesse herausgesucht, die aus verschiedenen Büchern und Gedichten von ihm stammen (die Quelle ist jeweils vermerkt, falls Sie das gesamte Werk lesen wollen).

 

Trauer Zitate finden ▷ Die 100 schönsten kurzen & langen Zitate

 

  • Wenn ich […] weiß, was Liebe ist, dann ist es deinetwegen. – Hermann Hesse, aus: „Narziss und Goldmund“

 

  • Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, wunderbare Sache. – Hermann Hesse, aus: „Das Glasperlenspiel“

 

  • Morgen kommt und Abend wieder.
    Kommen immer, immer wieder.
    Aber niemals wieder du. – Hermann Hesse, aus: „Einsamer Abend“

 

  • Wahrlich, keiner ist weise,
    Der nicht das Dunkel kennt,
    Das unentrinnbar und leise
    Von allen ihn trennt. – Hermann Hesse, aus: „Im Nebel“

 

 

TRAUERZITATE BEKANNTER DICHTER

Welche Trauerzitate von bekannten Dichtern gibt es?

Nicht nur viele Roman- und Prosaschriftsteller haben im Wandel der Zeiten zahlreiche treffende Zeilen zum Thema Trauer und Abschied verfasst, von denen wir uns heute trösten lassen können. Auch bekannte Dichterinnen und Lyriker haben wunderschöne Reime und Balladen, kurze und lange Gedichte verfasst, in denen sie den Schmerz nach dem Tod geliebter Menschen, den schweren Abschied und die Hoffnung auf ein Wiedersehen in einer anderen Welt in treffende Worte fassten. Zu den mit Abstand bekanntesten deutschen Dichtern gehören Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller; von ihnen sind tatsächlich einige schöne Trauerzitate überliefert. Aber die deutsche Literaturwelt hat noch viel mehr Dichterinnen und Dichter zu bieten, die sich auf vielfältige und unverwechselbare Weise mit dem Tod auseinandergesetzt haben. Einige berühmte Trauerzitate bekannter Dichter haben wir für Sie zusammengestellt.

 

  • Dreifach ist der Schritt der Zeit:
    Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
    Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen,
    Ewig still ist die Vergangenheit. – Friedrich Schiller

 

  • Ein einzig Rätsel ist das Leben
    und ein Geheimnis bleibt der Tod. – Emanuel Geibel

 

  • Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten. – Wilhelm Busch

 

 

Trauerzitate von Johann Wolfgang von Goethe

Aus Johann Wolfgang von Goethes riesigem Hauptwerk entstammt auch eine Vielzahl an kurzen Aphorismen und Zitaten. Überraschend oft hat sich Goethe mit dem Tod und der Vergänglichkeit auseinandergesetzt. Dabei nahm er häufig eine analytische, wissenschaftliche Perspektive ein, weil er als Universalgelehrter sehr interessiert an Vorgängen der Natur war. Aber auch poetische Trauerzitate von Goethe, in denen er Abschied von geliebten Menschen nahm, sind zahlreich überliefert. Als Staatsminister sah er sich häufiger veranlasst, Trauerreden für Begräbnisse zu verfassen. Es heißt jedoch, dass er diese Reden nie selbst halten wollte; nur ein einziges Mal machte er eine Ausnahme für seinen langjährigen guten Freund Christoph Wieland. Aus den Trauerzitaten, die wir von Goethe kennen, spricht denn auch weniger Schmerz, sondern eher eine gewisse Distanziertheit, weshalb sich diese Trauersprüche wunderbar eignen, um auf klassische, würdevolle Art unsere Anteilnahme auszudrücken oder ein Grab zu gestalten.

 

Trauergedichte und Trauerzitate von Goethe und Schiller

Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller erschufen viele Trauerzitate, die heute noch gerne genutzt werden, um die eigenen Gefühle auszudrücken.

 

  • Der Tod ist gewissermaßen eine Unmöglichkeit, die plötzlich zur Wirklichkeit wird. – Johann Wolfgang von Goethe

 

  • Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. – Johann Wolfgang von Goethe

 

  • Der Menschen Seele gleicht dem Wasser: vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es und wieder zur Erde muss es, ewig wechselnd. – Johann Wolfgang von Goethe

 

  • Es nimmt der Augenblick, was Jahre gaben. – Johann Wolfgang von Goethe

 

  • Ihr glücklichen Augen,
    Was je Ihr gesehn,
    Es sei, wie es wolle,
    Es war doch so schön! – Johann Wolfgang von Goethe

 

  • Denn ich bin ein Mensch gewesen. Und das heißt ein Kämpfer sein. – Johann Wolfgang von Goethe

 

Mögliche Themen für Trauerzitate im Überblick

Mögliche Themen für Trauerzitate im Überblick. ©Serafinum.de

Trauerzitate von Michelangelo

Michelangelo Buonarotti, Sohn einer angesehenen Bürgerfamilie aus Florenz, gilt als einer der weltbesten Baumeister, Bildhauer und Maler der italienischen Renaissance; viele sehen in ihm sogar den besten Künstler der gesamten menschlichen Kulturgeschichte. Gegen den ausdrücklichen Willen seines Vaters war Michelangelo schon als Kind entschlossen, Künstler zu werden. Seine Deckengemälde in der Sixtinischen Kapelle in Rom, seine David-Statue und die von ihm entworfene Kuppel des Petersdoms sind allseits bekannt. Selbst durch eine Verletzung aus der Kindheit entstellt und hässlich, war Michelangelo besessen davon, perfekte Schönheit zu erschaffen. Weniger bekannt ist, dass Michelangelo auch als Dichter sehr produktiv war. Aus seiner Feder stammen mehr als 300 Sonette und Liebesgedichte, die zum Teil auch vertont wurden. Aus seinem Gedicht „Es sandte mir das Schicksal tiefen Schlaf“ stammt eines der am häufigsten verwendeten Trauerzitate:

 

  • Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume,
    ich bin in euch und geh durch eure Träume. – Michelangelo

 

  • Wenn wir das Leben lieben, sollten wir den Tod nicht fürchten, denn er kommt aus derselben Hand. – Michelangelo

 

  • Nicht verloren, nur vorangegangen. – Michelangelo

 

Zitate von Rainer Maria Rilke

Der 1875 in Prag geborene Dichter Rainer Maria Rilke hat der Nachwelt ein umfangreiches Werk hinterlassen, das ihn weit über die Grenzen seiner Heimat hinaus international bekannt gemacht hat; er gehört zu den meistübersetzten deutschen Lyrikern und gilt als einer der Vorreiter der literarischen Moderne. Seine ungewöhnlichen, mitunter elegischen, oft direkt ins Mark treffenden Beschreibungen, die deutlich von der bildenden Kunst  beeinflusst sind, machen Rilke bis heute zu einem gern gelesenen, häufig zitierten und immer wieder neu interpretierten Dichter – unter anderem von Marilyn Monroe, dem Altkanzler Gerhard Schröder oder Pop-Ikonen wie Lady Gaga. Trauerzitate von Rainer Maria Rilke sind in großer Zahl überliefert, sogar in englischer Sprache. Daneben werden dem Dichter allerdings auch einige Zitate zugeschrieben, deren Verfasser er gar nicht ist.

 

  • Vergangen nicht, verwandelt ist, was war. – Rainer Maria Rilke

 

  • So lass uns Abschied nehmen wie zwei Sterne
    durch jenes Übermaß von Nacht getrennt,
    das eine Nähe ist, die sich an Ferne
    erprobt und an dem Fernsten sich erkennt. – Rainer Maria Rilke

 

  • Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge
    und keine Heimat haben in der Zeit.
    Und das sind Wünsche: leise Dialoge
    der armen Stunden mit der Ewigkeit. – Rainer Maria Rilke

 

  • Denn wir sind nur die Schale und das Blatt: Der große Tod, den jeder in sich hat, das ist die Frucht, um die sich alles dreht. – Rainer Maria Rilke

 

  • O Herr, gib jedem seinen eignen Tod.
    Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
    darin er Liebe hatte, Sinn und Not. – Rainer Maria Rilke

 

  • Der Tod ist groß.
    Wir sind die Seinen
    lachenden Munds.
    Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
    wagt er zu weinen
    mitten in uns. – Rainer Maria Rilke

 

Zitate des Dichters Rabindranath Tagore

Rabindranath Tagore, der 1861 als Kind einer angesehenen Brahmanen-Familie im indischen Kalkutta geboren wurde, ist in Deutschland bekannt als Dichter, Philosoph, Maler, Komponist und Musiker. 1913 wurde ihm als erstem Asiaten der Nobelpreis für Literatur verliehen. Der freigeistige Universalgelehrte, der in England zur Schule gegangen war und viel reiste, revolutionierte die Literatur und Kunst seiner Heimat, indem er die traditionelle strenge Formensprache aufbrach und sie mit westlichen Elementen verwob. Er gründete eine eigene Schule, schuf die heutigen Nationalhymnen von Bangladesch und Indien und formulierte zahlreiche treffende Aphorismen zum Thema Tod und Vergänglichkeit. Dafür musste er reichlich persönliche Erfahrungen sammeln: In kurzer Folge verstarben seine nur 29 Jahre alte Frau, dann drei seiner fünf Kinder und sein Vater. Für uns sind seine Trauerzitate besonders tröstlich, weil sie uns mit ihren Elementen der fernöstlichen Philosophie eine andere Perspektive aufzeigen können.

 

  • Sterben ist das Auslöschen der Lampe im Morgenlicht, nicht das Auslöschen der Sonne. – Rabindranath Tagore

 

  • Ich kam an deine Küste als ein Fremdling, ich wohnte in deinem Hause als ein Gast, ich verlasse deine Schwelle als ein Freund, meine Erde. – Rabindranath Tagore

 

  • Weine nicht, wenn die Sonne aus deinem Leben untergeht, denn die Tränen lassen dich die Sterne nicht sehen. – Rabindranath Tagore

 

  • Alles Wachsen ist ein Sterben,
    jedes Werden ein Vergehen.
    Alles Lassen ein Erleben,
    jeder Tod ein Auferstehen. – Rabindranath Tagore

 

  • Das Leben ist ein Geschenk, das wir verdienen, indem wir es hingeben. – Rabindranath Tagore

 

TRAUERZITATE VON BEKANNTEN GEISTLICHEN

Welche Trauerzitate von bekannten Geistlichen gibt es?

Nicht nur Schriftsteller und Dichter haben sich häufig zum Thema Tod, Abschied und dem Schmerz der Trauer geäußert. Es gehört zum Tagwerk von Geistlichen dazu, Menschen in ihrer Trauer zu begleiten. Viele evangelische und katholische Pfarrer und christliche Theologen haben in ihren Predigten, aber auch in persönlichen Briefen und Gedichten tröstende Worte gefunden, die uns mit dem Tod versöhnen können. Zu den bekanntesten gehört Dietrich Bonhoeffer, der als Widerstandskämpfer gegen die Nazis starb. Die Bibel selbst hält einen reichen Schatz an Weisheiten und Botschaften bereit, die uns helfen sollen, den Tod zu akzeptieren. Aber auch religiöse Führer aus anderen Weltanschauungen können uns in unserer Trauer helfen und einen Weg zur Annahme unseres Verlusts weisen. Der Dalai Lama ist einer der im Westen bekanntesten Vertreter des Buddhismus und wird gern zum Thema Trauer zitiert.

 

Trauerzitate von Priestern und Geistlichen

Worte von Geistlichen sind oft tiefsinnig, mitfühlend oder trostspendend und werden deshalb gerne als Trauerzitate genutzt.

 

Zitate des Theologen Dietrich Bonhoeffer

Von dem evangelischen Theologen und Pfarrer Dietrich Bonhoeffer stammt eines der am häufigsten verwendeten Trauerzitate, das uns in zahlreichen Traueranzeigen begegnet und auch oft auf Beileidskarten und Grabschmuck  zu sehen ist. Es stammt aus einem siebenstrophigen Gedicht, das Bonhoeffer nur wenige Monate vor seiner Hinrichtung im KZ Flossenbürg verfasste und das er als privaten Weihnachtsgruß in seinem letzten Brief an seine Verlobte Maria schickte: „Von guten Mächten treu und still umgeben“. Weil er sich unermüdlich für den Widerstand der evangelischen Kirche gegen die Nationalsozialisten einsetzte, mehrere Attentate gegen Hitler unterstützte und stets dazu aufrief, dass sich die Kirche entschieden gegen den Diktator stellen sollte, wurde er auf Hitlers persönliche Anordnung im April 1945 erschossen. Aus dem Wirken von Dietrich Bonhoeffer, der nur 39 Jahre alt wurde, sind zahlreiche weitere Sinnsprüche, Gebete und Losungen überliefert, die uns jeden Tag Trost spenden und die Richtung für ein gutes Leben weisen.

 

  • Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. – Dietrich Bonhoeffer

 

  • Gott gibt Zeiten der Sorge und Angst und Gott gibt Zeiten der Freude. – Dietrich Bonhoeffer

 

  • Der Tod ist die Hölle und die Nacht und die Kälte, wenn ihn unser Glaube nicht verwandelt. Aber das ist ja das Wunderbare, dass wir den Tod verwandeln können. – Dietrich Bonhoeffer

 

  • Von guten Mächten wunderbar geborgen,
    erwarten wir getrost, was kommen mag.
    Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
    und ganz gewiss an jedem neuen Tag. – Dietrich Bonhoeffer

 

Trauer Zitate finden ▷ Die 100 schönsten kurzen & langen Zitate

 

Zitate des Dalai Lama

Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama von Tibet, geboren als Tenzin Gyatso, lebt seit seinem 19. Lebensjahr im Exil in Indien und ist nicht nur das geistliche Oberhaupt der Tibeter, sondern gilt auch als weltweit anerkannter spiritueller Denker und Führer. 1989 erhielt der Dalai Lama den Friedensnobelpreis. In vielen Büchern und Vorträgen äußert er sich zum Zustand der Welt und gibt Ratschläge für ein gutes, erfülltes Leben. Die Sinnsprüche des Dalai Lama können in vielen Situationen helfen, aufbauen und trösten; einige eignen sich besonders gut für den Umgang mit Trauer und Tod oder die Grabgestaltung, obwohl sie diese Themen nie direkt ansprechen. Vor allem für Hinterbliebene, die nichts mit dem christlichen Glauben zu tun haben, aber trotzdem spirituelle Führung suchen, eignen sich Zitate des Dalai Lama.

 

  • Der Sinn des Lebens besteht darin, glücklich zu sein. – Dalai Lama

 

  • Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln. – Dalai Lama

 

  • Der Mensch lebt, als würde er niemals sterben, und stirbt dann, ohne jemals wirklich gelebt zu haben. – Dalai Lama

 

  • Nur wer Angst spürt, kann mutig sein. – Dalai Lama

 

  • Bedenke, dass das Schweigen manchmal die beste Antwort sein kann. – Dalai Lama

 

TRAUERZITATE AUS DER BIBEL

Welche biblischen Trauerzitate gibt es?

Die Bibel ist als heiliges Buch der Christen eine Quelle der Führung und Anleitung zu einem guten Leben für gläubige Menschen. Nach einem Todesfall wird sie zu einem besonderen Quell des Trostes, denn in den Schriften des Alten und des Neuen Testaments finden sich an vielen Stellen die Botschaften Gottes und seiner Propheten, wie man mit dem Tod und der Trauer um geliebte Menschen umgehen sollte. Schöne Trauersprüche aus der Bibel eignen sich besonders gut, um bei der Beerdigungsfeier laut vorgetragen oder gemeinsam gesungen zu werden; sie können aber auch im Stillen gelesen und in Fürbitten gesprochen werden, um mit dem Verlust und dem Schmerz besser fertigzuwerden. Kurze, prägnante Trauersprüche aus der Bibel finden wir sogar oft auf Grabsteinen und Grabschmuck.

 

  • Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen; der Name des Herrn sei gelobt. – Hiob 1, 21

 

  • Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. – Psalmen 91, 11.12

 

  • Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen; und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz: Denn das was war, ist vergangen. – Offenbarung 21, 4

 

  • Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei: aber die Liebe ist die größte unter ihnen. – 1. Korinther 13, 13

 

  • Die Liebe höret nimmer auf. – 1. Korinther 13, 8

 

  • Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. – Johannes 8, 12

 

  • Denn der Staub muss wieder zu Erde werden, wie er gewesen ist. Und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat. – Prediger 12, 7

 

Trauerzitate aus der Bibel

Die Bibel bietet viele Sprüche, die sich als Trauerzitate eignen.

 

WELTLICHE ZITATE VON BEKANNTEN PHILOSOPHEN

Welche weltlichen Zitate von bekannten Philosophen gibt es?

Nicht jeder Trauernde kann Trost in christlichen Trauerzitaten oder Sprüchen aus anderen Religionen finden. Aber auch Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass es keine höhere Macht gibt, suchen nach einem Todesfall häufig nach Orientierung und brauchen Hoffnung. Natürlich haben sich auch weltliche Philosophen der verschiedensten Denkrichtungen und Schulen ausführlich mit dem Thema Tod beschäftigt; er ist nun einmal ein elementarer Bestandteil des Lebens. Auch ohne den Glauben an ein transzendentes Leben nach dem Tod, an eine strafende oder gnädige unsichtbare Kraft oder eine Gottheit, die unsere Geschicke lenkt, kann man den Tod mit Respekt betrachten und darüber philosophieren, welche Bedeutung er für uns Sterbliche hat. In den klugen Trauerzitaten von Sokrates, Friedrich Nietzsche und anderen weltlichen Philosophen liegen ebenso tröstende – die sich beispielsweise für Beileidsbekundungen eignen – , auch wenn die Einsicht bleibt, dass wir den Tod als Ende allen Leben schlichtweg akzeptieren müssen.

 

  • Niemand kennt den Tod, und niemand weiß, ob er für den Menschen nicht das allergrößte Glück ist. – Sokrates

 

  • Nichts ist ewig. Wenn du dies begreifst, wirst du nicht zu viel feiern in der Freude und nicht zu sehr trauern im Leid. – Sokrates

 

  • Der Tod geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr. – Epikur

 

  • Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge. – Arthur Schopenhauer

 

  • Aber ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehn, von welchem unser Sonnenlicht nur Schatten ist. – Arthur Schopenhauer

 

  • Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden jähen Bach des Lebens. – Friedrich Nietzsche

 

 

TRAUERZITATE AUF ENGLISCH

Welche englischen Trauerzitate gibt es?

Trauern Angehörige, die der deutschen Sprache nicht gut mächtig sind, oder wollen wir einen Freund verabschieden, der im Leben vor allem Englisch gesprochen hat, passt ein deutsches Trauerzitat nicht ganz so gut. Auf der Suche nach stimmungsvollen, treffenden Trauerzitaten auf Englisch haben wir eine kleine Sammlung für Sie zusammengestellt. Diese Trauerzitate in englischer Sprache speisen sich aus den verschiedensten Quellen; vom englischen Kinderbuch-Klassiker „Winnie the Pooh“ von A.A. Milne, der überraschend tiefe Lebensweisheiten enthält, über Lyrik von englischen Dichterinnen bis hin zu zeitgenössischen Autoren und weltberühmten Denkern wie Albert Einstein. Wenn es nicht unbedingt Englisch sein muss, können Sie Ihre Anteilnahme auch mit einem Zitat auf Latein ausdrücken; das ist zeitlos elegant und universell verständlich.

 

Trauer Zitate finden ▷ Die 100 schönsten kurzen & langen Zitate

 

  • How lucky I am to have something that makes saying goodbye so hard. – A.A. Milnes, aus: “Winnie the Pooh”

 

  • Heaven knows we need never be ashamed of our tears, for they are rain upon the blinding dust of earth, overlying our hard hearts. – Charles Dickens, aus: “Great Expectations”

 

  • Very few people ever really are alive and those that are never die, no matter if they are gone. No one you love is ever dead. – D. L. Moody

 

  • Our death is not an end if we can live on in our children and the younger generation. For they are us; our bodies are only wilted leaves on the tree of life. – Albert Einstein

 

  • Unable are the Loved to Die
    For Love is Immortality. – Emily Dickinson

 

  • So it’s true, when all is said and done, grief is the price we pay for love. – E. A. Bucchianeri, aus: “Brushstrokes of a Gadfly”

 

  • Tears are words that need to be written. – Paulo Coelho

 

TRAUERZITATE AUS BEKANNTEN BÜCHERN

Welche Trauerzitate aus bekannten Bücherklassikern gibt es?

Die meisten heute im Umlauf befindlichen Trauerzitate stammen aus nicht näher bezeichneten Quellen. In der Regel handelt es sich dabei um einzelne Gedichtzeilen bekannter Autoren und Lyrikerinnen oder es sind Textzeilen, die aus verschiedenen Romanen, Novellen oder auch Interviews mit berühmten Persönlichkeiten entnommen wurden. Der größere Zusammenhang ist dabei meistens verlorengegangen. Oft ist nicht einmal mehr klar, aus welchem Werk des zitierten Urhebers ein Trauerzitat stammt. Ausnahmen sind einige Bücher, die vor allem wegen einzelner Textstellen zum Thema Trauer weltweiten Ruhm erlangt haben. Die bekanntesten Beispiele dafür sind „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry, den fast jeder Haushalt im Bücherregal stehen hat, und „Der Prophet“ von Khalil Gibran, der in Deutschland hauptsächlich durch die Vertonung als Hörbuch mit Maximilian Schell und Maria Furtwängler wieder breitere Bekanntheit erlangte. Für Kinder sind zum Beispiel die Buchklassiker „Die Brüder Löwenherz“ und „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren wunderschöne Begleiter in der Trauer um geliebte Menschen, die oft zitiert werden.

 

Trauerzitate aus dem Lieblingsbuch

Trauerzitate aus dem Lieblingsbuch des Verstorbenen sind persönlich und zeigen die enge Verbindung.

 

Zitate aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry

Eines der bekanntesten Bücher weltweit ist „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry, der das Buch 1943 nicht nur geschrieben, sondern auch selbst illustriert hat. Das Kunstmärchen, das in mehr als 100 Sprachen übersetzt wurde und von dem 140 Millionen Exemplare verkauft wurden, scheint sich nur vordergründig an Kinder zu richten; tatsächlich fühlen sich viele Erwachsene tief berührt von der einfachen Geschichte über Einsamkeit, Tod und Menschlichkeit. Das berühmteste Zitat aus dem Buch, das ein Fuchs gegenüber dem Kleinen Prinzen sagt, thematisiert weder Trauer noch Tod, ist aber sehr beliebt für Beileidskarten und in Nachrufen: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Antoine de Saint-Exupéry war wie der Erzähler im Buch Pilot und stürzte wirklich 1935 bei einem Flug von Paris nach Saigon mitten über der Sahara ab. Nach einem fünftägigen Marsch durch die Wüste wurde er von einer Karawane gerettet. Von seinem letzten Aufklärungsflug 1944 kehrte Saint-Exupéry nicht zurück; Teile seines Flugzeugwracks wurden erst im Jahr 2000 entdeckt. Ob das Flugzeug abgeschossen wurde, einen Defekt hatte oder ob sich der unter Depressionen leidende Autor umgebracht hat, ist bis heute ungeklärt. Dem Ruhm seines wunderschönen philosophischen Buches hat es nicht geschadet. Es ist eines der meistverkauften Bücher der Welt und spendet Trauernden seit Jahrzehnten Trost.

 

  • Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. – Antoine de Saint-Exupéry

 

  • Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst dich daran erinnern, wie gerne du mit mir gelacht hast. – Antoine de Saint-Exupéry

 

 

Zitate aus „Der Prophet“ von Khalil Gibran

Der libanesisch-US-amerikanische Autor Khalil Gibran starb bereits 1931 mit gerade einmal 48 Jahren, aber seine Weisheiten klingen, als stammten sie von einem viel älteren Mann. Sein berühmtestes Werk, das 1923 erschienene „Der Prophet“, verbindet Elemente des orientalischen Sufismus mit den christlich beeinflussten westlichen Philosophieströmungen. Bis heute sind Leser beeindruckt und berührt von den spirituellen Aphorismen, die Gibran in einer unvergleichlich poetischen, bildhaften Sprache vermittelte. In 26 Reden spricht darin ein Prophet, bevor er in seine Heimat zurückkehrt, mit den Einwohnern des fiktiven Ortes Orphalese über Grundfragen der menschlichen Existenz, von der Liebe über die Arbeit und schließlich den Tod. Der Autor hat 25 Jahre an diesem Werk gearbeitet und es auch selbst illustriert.

 

  • Wenn ihr fröhlich seid, schaut tief in eure Herzen, und ihr werdet finden, dass nur das, was euch Leid bereitet hat, euch auch Freude gibt. Wenn ihr traurig seid, schaut wieder in eure Herzen, und ihr werdet sehen, dass die Wahrheit um das weint, was euch Vergnügen bereitet hat. – Khalil Gibran, „Der Prophet“

 

  • Leben und Tod sind eins, so wie der Fluss und das Meer eins sind. – Khalil Gibran, „Der Prophet“

 

  • Euer Schmerz ist das Brechen der Schale, die eure Einsicht umschließt. So wie der Kern der Frucht zerbrechen muss, damit sein Inneres an Licht und Wärme kann, so müsst auch ihr den Schmerz erfahren. – Khalil Gibran, „Der Prophet“

 

Trauer Zitate finden ▷ Die 100 schönsten kurzen & langen Zitate

 

KURZE TRAUERZITATE

Welche besonders kurzen Trauerzitate gibt es?

Manchmal möchte man in seiner Trauer keine unnötigen Worte machen – am liebsten gar nichts sagen, denn die Tiefe des Verlusts lässt sich mit Sprache doch nicht angemessen ausdrücken. Wenn aber wenigstens ein kurzes Wort der Anteilnahme nötig ist, man den Grabstein nicht nur mit Tränen schmücken will oder für die Todesanzeige einen würdigen Rahmen braucht, kann man auf kurze Trauersprüche zurückgreifen. Treffende Aphorismen und schöne Sprachbilder sind wie eine einzelne Rose, die man auf das Grab seiner Lieben legt; oder eine Hand, die man den Hinterbliebenen reichen kann. Sie berühren gerade wegen ihrer Kürze das Herz oft mehr als lange Balladen oder Trauerreden. Der Rest ist Schweigen, wie Hamlet so schön sagte.

 

  • Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin. – Jean de la Fontaine

 

  • Alles Getrennte findet sich wieder. – Friedrich Hölderlin

 

  • Mit jedem Menschen stirbt eine Welt. – Gerhart Hauptmann

 

  • Wo gehen wir denn hin? Immer nach Hause. – Novalis

 

  • Die Welt ist fort, ich muss dich tragen. – Paul Celan

 

 

ZUSAMMENFASSUNG

Welche Trauerzitate sind die beliebtesten?

Ein „Ranking“ der 100 besten Trauerzitate wäre nicht nur pietätlos, sondern auch nicht sinnvoll. Jeder und jede Trauernde empfindet den Verlust eines geliebten Menschen anders und trauert auch anders. Die Lücke, die verstorbene Menschen in unserem Leben hinterlassen, ist verschieden groß und tief, und genauso unterschiedlich gelingt es uns, sie wieder mit neuem Leben und neuer Hoffnung zu füllen. Trauerzitate können uns behutsam dabei helfen, einen neuen Platz in einer ungewohnten, neuen, leeren Welt zu finden und die Verstorbenen ohne Groll zu verabschieden und gehen zu lassen. Welches Trauerzitat wir dabei am hilfreichsten finden, hängt von so vielen Faktoren ab – in welcher Situation benötigen wir die Unterstützung durch ein Trauerzitat, welcher Tenor spricht uns in unserer aktuellen Trauerphase am meisten an und welchen Autor hat der oder die Verstorbene zu Lebzeiten geliebt und verehrt? In unserer Sammlung von über 100 Trauerzitaten verschiedener Schriftsteller, Dichter und Philosophen finden Sie bestimmt ein für Sie und Ihre Trauer passendes.

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Häufige Fragen

❤️ Welche Trauerzitate gibt es zum Thema Liebe?

Die Liebe ist eines der häufigsten Sujets, wenn es um den Trost nach einem Todesfall geht, denn sie bringt zwar den größten Schmerz, gibt aber auch Hoffnung in den dunkelsten Stunden. Trauerzitate zum Thema Liebe stammen aus der Bibel, von klassischen Dichtern, aber auch oft von modernen Autoren. Zum Beispiel: „Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot“ (Ernest Hemingway) oder „Die Liebe höret nimmer auf (1. Korinther 13, 8).

Hier finden Sie weitere Zitate.

👑 Welche Trauerzitate gibt es aus „Der kleine Prinz“?

Aus dem weltbekannten Buch „Der kleine Prinz“ des französischen Schriftstellers und Piloten Antoine de Saint-Exupéry stammen viele bekannte Trauerzitate, etwa der Spruch „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Hier finden Sie weitere Zitate.

✍🏼 Welche Dichter haben schöne Trauerzitate verfasst?

Bekannte schöne Trauerzitate gibt es von Rainer Maria Rilke, Hermann Hesse und Johann Wolfgang von Goethe. Auch Eduard Mörike, Theodor Fontane, Rabindranath Tagore und Annette von Droste-Hülshoff sind die Urheber bekannter Trauerzitate.

Hier finden Sie weitere Informationen.

📖 Welche Trauerzitate gibt es von Astrid Lindgren?

Aus Astrid Lindgrens Buch „Kalle Blomqvist, Meisterdetektiv“ stammt die Zeile „Wie schön muss es erst im Himmel sein, wenn er von außen schon so schön aussieht!“, die oft als Trauerzitat verwendet wird. Die schwedische Autorin hat in ihren Kinderbüchern oft über den Tod geschrieben und wurde dafür zunächst heftig kritisiert.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Autor bei Gartentraum

Jenny Röck

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Trauer Zitate finden ▷ Die 100 schönsten kurzen & langen Zitate