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Grabgestaltung – 25 moderne Mustergräber & Ideen

5 von 5 Sternen - von 1 Lesern bewertet.

Sie suchen nach Inspiration und Ideen für eine harmonische Grabgestaltung? Dann finden Sie hier 25 Mustergräber mit Fotos! Wir geben Ihnen moderne Ideen & Beispiele mit Steinen oder Kies, Blumen & Bodendeckern, Rindenmulch, Steinplatte & mehr!

GRABGESTALTUNG - ALLES WICHTIGE IM ÜBERBLICK

Wie kann ein Grab harmonisch gestaltet werden?

Die Grabgestaltung und Pflege ist für viele ein Akt der Anerkennung für seinen lieben Verstorbenen und unterstützt zudem die Trauerbewältigung. Ein gutes Gespür für die richtige Gestaltung und Dekoration eines Grabes zu entwickeln, ist oft leider schwerer als gedacht. Wir zeigen Ihnen Ideen sowie Anregungen, wie Sie eine Ruhestätte ästhetisch und liebevoll hervorbringen können und geben Ihnen alle Informationen, die Sie zum Thema Grabgestaltung wissen sollten.

 

ARTEN VON GRÄBERN IM ÜBERBLICK

Welche Grabarten gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Bei einem Trauerfall kann den Hinterbliebenen die Frage nach der richtigen und vor allem passenden Grabstätte schnell überfordern. Wir geben Ihnen ein Überblick verschiedener Grabarten, sodass sich am Ende eine würdevolle und vor allem passende Grabstätte findet.

 

Grab Kies und Figuren
Exklusive Grabsteine

Exklusive Grabsteine

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Urnengrab

Sollten Sie sich für ein Urnengrab entscheiden, sollte Ihnen bewusst sein, dass es sich dabei um eine sogenannte Feuerbestattung handelt. Die Asche des Verstorbenen wird anschließend in einer Urne aufbewahrt, welche daraufhin in einem Urnengrab bestattet wird. Die Maße eines solchen Grabes belaufen sich in den meisten Fällen auf 80 x 80 cm Breite, 100 cm Länge und je nach Bodenbeschaffenheit auf 70 bis 80 cm Tiefe. Hier beläuft sich die sogenannte Ruhezeit auf 20 bis 25 Jahre, sollten Sie sich für ein kostengünstigeres Reihengrab entschieden haben. Handelt es sich jedoch um ein sogenanntes Wahlgrab, existiert neben der freien Platzwahl auf dem Friedhof auch die Möglichkeit, die Ruhezeit zu verlängern. Bei einem Wahlgrab sind Sie in der Ausführung der gewünschten Urnengrabstätte kaum eingeschränkt, was sich dann jedoch im Preis widerspiegelt.

 

Eine sogenannte anonyme Urnenbeisetzung ist eine weitere Möglichkeit, welche sich Ihnen auftut. Dafür steht auf den meisten Friedhöfen eine neutrale und unbepflanzte Wiese zur Verfügung, auf der die Beerdigung der Urne vonstatten geht. Das Gefäß wird hier in ein Erdloch gelassen und findet dann ohne befestigte Grabstätte seinen Platz. Aufgrund dessen ist bei einer anonymen Urnenbeisetzung kein Grabstein und daher auch keine Grabgestaltung notwendig. Für Verbliebene oder Familien mit geringfügigen Mitteln ist dies eine gute Option, seinem Verstorbenen dennoch eine ehrwürdige letzte Ruhe zu verschaffen. Eine Alternative zur Erdbestattung ist das Beisetzen der Urne in einem sogenannten Kolumbarium. Hierbei handelt es sich um ein kleines Gebäude oder eine Wand auf dem Friedhof, in dessen Urnennischen verstorbene Angehörige beigesetzt werden können. Die Kammern werden in den meisten Fällen anschließend mit einer Platte verschlossen. Eine Bestattung in einem Kolumbarium ist ebenfalls eine kostenfreundlichere Option, da auch hier beispielsweise eine Gartengestaltung oder der Kauf eines kostenintensiven Grabsteins entfällt.

 

Einzelgrab

Das Einzelgrab – oder auch Erdgrab genannt – ist eine sehr klassische und übliche Variante. Im Gegensatz zu einer Feuerbestattung, wird hier der Körper des Verstorbenen in einem Sarg beigesetzt. Dafür wird ein großes Erdloch geschaffen, in das der Sarg hineingelassen wird. Die Maße für ein solches Erdgrab belaufen sich je nach Gegebenheiten von 160 x 80 cm bis hin zu möglichen 250 x 120 cm, wobei sich die Tiefe meist zwischen 180 und 220 cm befindet. Oft wird das Einzelgrab als Reihengrab ausgewählt, um es kostengünstig zu halten. Jedoch haben Sie auch hier wieder die Möglichkeit, sich für ein Wahlgrab zu entscheiden. Die Ruhezeit beläuft sich hier auf 20 bis 30 Jahre.

 

Grab Wegplatte lila

Mit Grabplatten und lilafarbenen Pflanzen ist dieses Einzelgrab optisch ein Hingucker auf dem Friedhof. © Serafinum.de

 

Doppel- oder Familiengrab

Ganz besondere Grabstätten sind Doppel- oder Familiengräber. Diese sind meist Wahlgräber, weshalb Sie auch hier wieder sowohl den Standort als auch die Ruhezeit selbst bestimmen. Da der Umfang bei dieser Art von Gräbern größer ist, müssen Sie mit einem höheren Kostenaufwand rechnen.

 

Doppelgrab

Ein Doppelgrab verdeutlicht eine innige Beziehung zwischen zwei Menschen, die über das Leben hinaus reicht. Hier finden zwei Verstorbene nebeneinander in einer Grabstelle ihren Platz. Hinterbliebene können sich nach einem Trauerfall bereits für ein Doppelgrab entscheiden, auch wenn der Platz neben dem kürzlich Verstorbenen noch frei bleibt. Eine Doppelgrabstelle misst ungefähr 1,10 m in der Länge, 1,30 m in der Breite und auch hier beträgt die Grabtiefe 1,80 bis 2,20 m.

 

Familiengrab

Familiengräber existieren ebenfalls als Erdwahl-, aber auch als Urnenwahlgräber und besitzen eine lange Tradition. Hier wird die Möglichkeit geboten, mehr als zwei Verstorbene in einer Grabstelle beizusetzen. Bei einem sogenannten einstelligen Familiengrab darf pro Ruhezeit (20 bis 30 Jahre) eine Person beigesetzt werden. Ist diese besagte Zeitspanne verstrichen, kann auf derselben Grabstätte erneut eine Beisetzung stattfinden. Ein mehrstelliges Familiengrab eröffnet die Möglichkeit, mehr als eine Person an dieser Stelle zu bestatten. Bei dreistelligen Familiengräbern finden, wie der Name schon verrät, drei Verstorbene nebeneinander Platz, bei vierstelligen dementsprechend einer mehr. Aufgrund der hohen Flexibilität und der tiefgehenden Bedeutung, ist das mehrstellige Familiengrab eine häufige Variante. Eine weitere Option sind sogenannte Tiefgrabstellen als Familiengrab. Pro Ruhezeit können zwei Personen beigesetzt werden. Nachdem diese Zeitspanne beendet ist, dürfen erneut zwei Verstorbene auf derselben Stelle begraben werden. Daher finden in einer einstelligen Tiefgrabstelle zwei Verstorbene und in einer zweistelligen Tiefgrabstelle vier Verstorbene ihre letzte Ruhe.

 

Familiengrab

Familiengräber beherbergen mehrere Mitglieder einer Familie. ©Serafinum.de

 

DIE FRIEDHOFSORDNUNG

Welche Vorschriften gelten für die Grabgestaltung auf dem Friedhof?

Friedhofsordnungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Diese regeln die Vorgaben der Grabgestaltungen auf den jeweiligen Friedhöfen.

 

Ruhezeiten der Gräber

Grabstellen können nicht gekauft werden, da Gräber nicht für alle Ewigkeit vergeben werden können. Daher erwerben Sie lediglich das sogenannte Grabnutzungsrecht, das sich auf einen bestimmten Zeitraum beläuft. Diese Zeitspanne nennt man Ruhezeit. Wie lang diese Ruhezeit dauert, ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Da diese von den verschiedenen Friedhofsverwaltungen festgelegt werden, variieren die Ruhezeiten von Ort zu Ort sehr stark. Für Erwachsene beläuft sich die Liegezeit zwischen 20 und 30 Jahren, bei Kindern ist sie auf 15 bis 20 Jahre verkürzt. Achten Sie bei Familiengräbern darauf, dass die Ruhezeit mit jeder neuen Beisetzung wieder von neuem startet. Ist die vorgegebene Zeitspanne abgelaufen, werden Sie von der jeweiligen Friedhofsverwaltung kontaktiert. Tritt dieser Fall ein, wird die Grabstätte freigegeben oder es handelt sich um ein Wahlgrab und Sie können die Ruhezeit verlängern.

 

Vorschriften zur Grabgestaltung

Viele Friedhöfe besitzen ihre eigene Friedhofsordnung. Darin sind unter anderem auch Vorschriften zur Grabgestaltung enthalten. In den meisten Fällen sollen Friedhöfe ein angenehmes Erscheinungsbild wahren, wozu die einzelnen Grabgestaltungen ihren Beitrag leisten sollen. Achten Sie zudem darauf, dass die Bepflanzung und Dekoration der Grabstätte mit dem Grundgesetz konform sind. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass die Bepflanzung eines Grabes in Deutschland eine Vorschrift ist.

 

Welche Vorschriften bei der Grabgestaltung einzuhalten sind, entscheidet der jeweilige Friedhof.

Welche Vorschriften bei der Grabgestaltung einzuhalten sind, entscheidet der jeweilige Friedhof. © Serafinum.de

 

Vorschriften zu Grabsteinen

In den Friedhofsordnungen werden ebenfalls die Art und Größe des Grabsteins geregelt, darin wird unter anderem eine maximale Größe für Grabsteine vorgegeben. Auch optisch muss das ausgewählte Stück den Ansprüchen der Friedhofsverwaltung genügen. Gehen Sie deshalb bereits vor dem Kauf sicher, dass Ihre Auswahl nicht von der Verwaltung abgelehnt wird. Zudem muss der Grabstein von professionellen Fachkräften aufgestellt werden, was jedoch ohnehin in der deutschen Unfallversicherung vorgegeben ist.

DER PASSENDE GRABSTEIN

Welcher Grabstein eignet sich für welches Grab?

Den passenden Grabstein zu finden ist vor allem deshalb nicht einfach, weil er einerseits einzigartig aussehen und den Charakter des Verstorbenen widerspiegeln soll, andererseits darf er aber meist auch nicht zu viel kosten.

 

 

Gesteinsarten im Überblick

Allein beim Thema Grabstein gibt es unzählige Möglichkeiten und Variationen. Der erste Ansatzpunkt für eine Auswahl ist die Festlegung der Gesteinsart. Egal ob Urnengrabstein, Kindergrabstein, Einzel- oder Doppelgrabstein – jedes Material zeichnet sich durch eine eigene Wirkung und Verarbeitungsstruktur aus.

 

Grabstein aus Sandstein

Sandstein eignet sich bestens zur Verarbeitung. Der Naturstein lässt sich optimal zu einem eleganten Grabstein formen und ist durch seine Frost- und Witterungsbeständigkeit für die Verwendung im Freien geeignet. Zudem ist Sandstein ein Material aus der eigenen Region und kommt somit vergleichsweise günstig daher. Des Weiteren bietet er verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten aufgrund seiner diversen Farbgebung. Beachten Sie jedoch, dass es sich hierbei um ein natürliches Baumaterial handelt, was einen erhöhten Pflegeaufwand mit sich zieht.

 

Grab mit toller Bepflanzung

Sandstein ist ein beliebtes Material bei der Grabsteinwahl. © Serafinum.de

Grabstein aus Granit

Granit gehört mitunter zu den beliebtesten Materialien für Grabsteine. Aufgrund seiner Eigenschaften ist er bestens geeignet für die Verwendung im Außenbereich und macht ihn zu einem Symbol der Ewigkeit. Der Naturstein ist extrem witterungsbeständig und auch in seiner Erscheinung sehr vielseitig. Die Farbgebung der verschiedenen Arten des Granits reicht von Hellgrau über Braun bis hin zu Schwarz. Auch wenn Granit als unzerstörbar gilt, braucht er dennoch regelmäßige Pflege.

 

Grabstein aus Marmor

Ein besonders edel wirkendes und ebenfalls beliebtes Material für Grabsteine ist Marmor. Zudem lässt sich das Material einfach verarbeiten. Da es sich hierbei um ein Weichgestein handelt, muss auf eine regelmäßige Pflege und Instandhaltung geachtet werden. Dafür entsteht ein edler Grabstein in stilvollem, schönem Weiß mit einzigartiger Marmorierung.

 

Grabsteine aus Marmor sind elegant und wirken edel.

Grabsteine aus Marmor sind elegant und wirken edel. © Serafinum.de

Grabstein aus Kalkstein

Kalkstein ist ebenfalls ein leicht zu verarbeitendes Weichgestein, aber dennoch robust und witterungsbeständig. Auch er stellt ein beliebtes Material für hochwertige Grabsteine dar. Zeitgleich ist Kalkstein eine regionale Ressource und daher recht kostengünstig. Sie erhalten hier Kalkstein-Grabmale in vielen ansehnlichen, hellen Farben und schönen Designs, egal ob klassisch oder modern.

 

Grabstein Gesteinsarten im Überblick.

Grabstein Gesteinsarten im Überblick. © Serafinum.de

 

Urnengrabsteine

Der klassische Urnengrabstein gestaltet sich meistens quaderförmig, doch auch Stelen oder Findlinge sind bei Urnengräbern sehr beliebt. Mit circa 60 bis 80 cm Höhe ist er etwas kleiner als ein Einzelgrabstein, da ein Urnengrab lediglich über eine Fläche von 80 x 80 cm verfügt. Dennoch lassen sich viele Grabsteinformen auch auf einem Urnengrab realisieren – meist jedoch in einer etwas kleineren Version derer des Einzelgrabs.

 

Einzelgrabsteine

Ein klassisches Einzelgrab verfügt in der Regel über Abmessungen von  circa 120 x 240 cm. Grabsteine für Einzelgräber sind deshalb etwa 80 – 120 cm hoch und etwa 50 – 80 cm breit. Da der Grabstein für Einzelgräber in der Regel etwas größer ist als ein Grabstein für ein Urnengrab, haben Sie Möglichkeiten der Gestaltung. Findlinge, klassische Grabsteine, hohe, runde oder etwas breitere Modelle oder Figuren – die Auswahl an Einzelgrabsteinen ist riesig.

 

Einzelgrabsteine gibt es in allen möglichen Varianten.

Einzelgrabsteine gibt es in allen möglichen Varianten. © Serafinum.de

 

Doppelgrabsteine

Da Doppelgräber größer sind als Einzelgräber, sollten auch die entsprechenden Grabsteine etwas größer sein. Daher werden einfache Reihensteine vermieden und klassische große Breitsteine mit mindestens 120 cm Breite zur Verarbeitung genutzt. Doch auch schmalere Grabsteine sind für ein Doppelgrab nutzbar. Eine weitere Option wäre ein sogenannter Kissen- oder Liegestein als Gedenkstein.

 

Familiengrabsteine

Auch bei Familiengrabsteinen können große Breitsteine als Grabmäler verwendet werden. Bei Urnengrabanlagen mit mehreren Gräbern eignet sich beispielsweise auch die Verarbeitung von Stelen in wahlweise unterschiedlichen Größen. Stelen ähneln modernen Säulen und können nebeneinander senkrecht aufgestellt werden, genauso wie es bei schmaleren Reihensteinen der Fall ist. Eine weitere und etwas ausgefallenere Möglichkeit ein Familiengrab zu bezeichnen, sind große Liegesteine oder Grabkissen. Auch einfache Grabplatten können als Grabsteine und Namenstafel umfunktioniert werden. In jedem Fall muss genügend Fläche vorhanden sein, um alle vorhandenen und kommenden Namen, samt individuellen Sprüchen auf den Stein eingravieren zu können.

 

 

Kindergrabsteine

Kindergrabsteine sind immer mit besonders starken Emotionen verbunden. Diese Grabsteine sind besonders persönlich und kreativ gestaltet, um das viel zu jung verstorbene Leben zu würdigen. Unter anderem versehen Angehörige einen Grabstein mit dem Foto des verstorbenen Kindes oder mit individuellen Gravuren oder Plastiken wie beispielsweise kleine Engel oder Spielzeug.

 

Kindergrabsteine verfügen oftmals über verspielte Elemente.

Kindergrabsteine verfügen oftmals über verspielte Elemente. © Serafinum.de

 

Außergewöhnliche Grabmale

Neben all den klassischen Grabsteinen haben Sie auch die Möglichkeit, eine Grabstätte mit einem außergewöhnlichen Grabmal zu schmücken. Hochwertige Grabstelen sind beispielsweise eher unüblich, hinterlassen bei einer bestimmten Größe einen bleibenden Eindruck und können ebenfalls beliebig gestaltet werden. Grabsteine in Form von künstlerischen Plastiken sind ebenfalls eine außergewöhnliche Art, die Grabstätte eines geliebten Menschen zu verzieren. Bei derartig auffallenden Grabmalen sollten Sie jedoch mit hohen Preisen rechnen.

 

Mit einer persönlichen Gravur verleiht man dem Grabstein besondere Individualität.

 

GRABSTEININSCHRIFTEN & GRAVUREN

Wie sollte der Grabstein graviert werden?

Es ist üblich, einen Grabstein mit einer Inschrift beziehungsweise einer Gravur zu versehen. Inhaltlich sowie gestalterisch kann diese sehr unterschiedlich ausfallen. Mit einer besonderen Gravur verleiht man dem Grabstein eine Individualität und kann so aus einem schlichten Gegenstand etwas sehr Persönliches werden lassen. Neben Worten zum Abschied werden auch gerne Symbole in den Grabstein gearbeitet. Die Kunst rund um Grabsteingravuren beherrschen Steinmetzen am besten. Bei den Inschriften unterscheidet man zwischen in den Stein geschlagene oder aufgesetzte Beschriftungen. Werden Buchstaben in den Stein geschlagen, wird der Grabstein vom Steinmetz eingemeißelt. Beim Aufsetzen wird um die Buchstaben herum eine Vertiefung geschlagen, sodass die Inschrift am Ende dieselbe Farbe und dieselbe Oberfläche wie der Grabstein besitzt. Eine weitere Möglichkeit ist die Verarbeitung der Inschrift als Relief. Dabei wird als Material oft Bronze oder ein anderes Material verarbeitet. Sie können stets zwischen verschiedenen Größen und Schriftarten wählen.

 

Die Grabsteininschrift kann in Inhalt und Design frei gewählt werden.

Die Grabsteininschrift kann in Inhalt und Design frei gewählt werden. © Serafinum.de

 

Inhaltlich fallen Inschriften auf einem Grabstein häufig ähnlich aus. Zumeist enthalten Grabsteine immer den Namen des Verstorbenen sowie Geburts- und Todesdatum. Auch andere Angaben wie beispielsweise Beruf oder Ehrenamt werden oft mit aufgeführt. Trauernde wählen außerdem häufig religiöse Zitate Trauersprüche oder Sinnsprüche aus, die zum Verstorbenen passen. Entscheidet man sich zusätzlich für ein Symbol, sind diese meist christlich, beispielsweise betende Hände oder ein Kreuz. Die Kosten variieren je nach Größe des Grabsteins und der Anzahl der Wörter, die in den Stein graviert werden.

GRABGESTALTUNG MIT GRABPLATTEN

Welche Grabplatten gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Grabplatten sind ideale Designelemente für eine Grabstätte. Hochwertig verarbeitet, werten sie eine Grabfläche auf. Wird eine solche Platte nun mit einer Gravur versehen, kann diese den Grabstein ergänzen oder in manchen Fällen sogar komplett ersetzen. Dies ist beispielsweise bei einem Wiesengrab der Fall. Wir zeigen Ihnen, worin sich Grabplatten unterscheiden und welche Materialien in Frage kommen können.

 

Grabplatten können aus dem selben, aber auch aus anderem Material als dem des Grabsteins bestehen

Grabplatten können aus dem selben, aber auch aus anderem Material als dem des Grabsteins bestehen. © Serafinum.de

 

Grabplatten aus Granit

Grabplatten, welche aus Granit gearbeitet wurden, tragen den Stein der Ewigkeit in sich. Das Material ist sehr wetterbeständig und robust und lässt sich sehr leicht pflegen. Granit kommt ebenfalls sehr abwechslungsreich daher und präsentiert sich in verschiedenen Farbnuancen. Da Granit ein Hartgestein ist, ist bei der Bearbeitung hoher technischer Aufwand gefragt.

 

Grabplatten Marmorplatten

Marmorplatten wirken sehr edel. Wird beispielsweise eine polierte Grabplatte gewünscht, empfiehlt sich dafür das Marmorgestein. Da es sich um ein Weichgestein handelt, lässt er sich einfach bearbeiten und besticht zudem durch seine Farbvielfalt. Dabei können Sie aus reinem Weiß, dezenten Schattierungen, mehrfarbigen Maserungen oder komplett schwarzem Marmor wählen.

 

Grabplatten Sandstein

Hochwertige Grabplatten aus Sandstein verzieren eine Grabstätte mit moderner Eleganz. Der leicht zu verarbeitende Naturstein eignet sich ideal für den Außengebrauch, denn er ist witterungsbeständig. Da es sich hier jedoch um ein Material aus der Natur handelt, ist damit zu rechnen, dass nach einigen Jahren Erneuerungen getroffen werden müssen. Aufgrund seiner Vielfältigkeit haben Sie die Auswahl aus einem breiten Gestaltungsspektrum.

 

Grabplatten Kalkstein

Das „Universaltalent“ in der Gruppe der Natursteine: der Kalkstein. Perfekt für die leichte Verarbeitung von Grabplatten handelt es sich um ein Weichgestein. Sollten kunstvolle Formen gewünscht werden, ist dieses Material die richtige Wahl. Trotz aller Formbarkeit ist der Naturstein außerdem recht robust und witterungsbeständig. Mit seinen hellgelben bis beigen Farbtönen sorgt er für einen eleganten und zugleich modernen Eindruck.

 

GRABUMRANDUNG ALS GESTALTUNGSELEMENT

Wie kann die Grabumrandung als Gestaltungselement eingesetzt werden?

Wann eine Grabumrandung gesetzt werden kann, hängt von der Art des Grabes ab. Die Einfassung eines Grabes ist nicht nur praktisch, sondern wertet die Grabstelle auch optisch auf. Auch bei der Umrandung des Grabes sind verschiedene Materialverarbeitungen möglich.

 

Die Grabeinfassung wird als dekoratives Element in die Grabgestaltung mit aufgenommen.

Die Grabeinfassung wird als dekoratives Element in die Grabgestaltung mit aufgenommen. © Serafinum.de

 

Grabeinfassung aus Holz

Grabumrandungen aus Holz werden sehr oft als Übergangslösung genutzt, wenn das Erdreich noch nicht ausreichend verdichtet ist und es noch zum Absacken der Erde kommt. Auf diese Weise müssen Grabstätten nicht lange ohne Einfassungen auskommen. Holz ist ein kostengünstiges Material, das sich aber jeder Umgebung anpasst. Aufgrund seiner Natürlichkeit harmoniert Holz mit verschiedensten Blumenarten. Grabeinfassungen können auch selbst gebaut werden. Passiert das in Eigenproduktion, wird in den meisten Fällen Holz als Baumaterial verwendet, denn dies ist am leichtesten zu verarbeiten.Holz ist nicht einzig und allein eine Übergangslösung, denn auch hochwertige Holzeinfassungen sind stilvolle Akzente für ein Grab. Bedenken Sie jedoch, dass Holz weniger witterungsbeständig ist. Dadurch müssen Sie nach einiger Zeit die Umrandung austauschen und haben zudem einen erhöhten Pflegeaufwand zu bewältigen.

 

Grabeinfassung aus Stein

Während Sie bei einem Urnengrab bereits nach wenigen Wochen eine Grabeinfassung aus Stein errichten lassen könnten, müssen Sie sich bei einem Erdgrab 6 bis 12 Monate gedulden. Erst dann kann sicher davon ausgegangen werden, dass sich das Erdreich ausreichend verdichtet hat. Bei einer steinernen Grabumrandung haben Sie erneut die Auswahl aus verschiedensten Materialien und Verarbeitungen. Je nach Wunsch des Verstorbenen oder der Hinterbliebenen können Grabeinfassung genauestens umgesetzt und errichtet werden. Das Material wird meistens für eine hochwertige Umrandung des Grabes gewählt, da es nicht nur edel aussieht, sondern auch robust gegenüber äußeren Einflüssen ist. Auf diese Weise bleibt Ihnen die qualitative Grabeinfassung lange erhalten. Diese Eigenschaften besitzen natürlich ihren Preis, sodass eine Umrandung aus Stein vergleichsweise teuer ist. Aber auch hier gibt es aufgrund der Gesteinsarten und der Verarbeitung Unterschiede. Rechnen Sie für eine Grabeinfassung aus Stein mit ungefähr 1500 Euro.

 

Grabeinfassung aus Pflanzen

Auf Friedhöfen in einigen Gegenden ist es üblich, die Gräber mit immergrünen Grabhecken einzufassen. Aber auch ohne bestimmte Auflagen entscheiden sich einige, die Grabstätte lieber mit Pflanzen einzurahmen anstatt mit Holz oder Stein. Dies ist eine besonders natürliche und idyllische Variante, ein Grab würdevoll aufzuwerten. Traditionell werden Gräber mit dem sogenannten „Buchsbaum“ umpflanzt. Aber auch Buchsbaumalternativen bieten sich für eine Pflanzenumrandung an. Verwenden können Sie hier unter anderem die immergrüne Heckenmyrte, auch genannt „Lonicera nitida“ oder beispielsweise auch eine kleinblättrige Ilex-Art namens „Convexa“. Bei dieser Pflanze ist zu beachten, dass sie recht unregelmäßig wächst und daher mehr Pflege in Anspruch nimmt. Die Kriechspindel gilt als Geheimtipp für die Grabumrandung. Man findet diese Pflanze in vielen verschiedenen Sorten, von grünblättrigen bis panaschierten Formen. Eigentlich handelt es sich bei diesem Gewächs um eine Bodendecker-Bepflanzung, es kann aber universell eingesetzt werden. Eine Grabumrandung aus Pflanzen ist zwar mit einem geringeren Kosten-, dafür aber auch mit einem höheren Arbeitsaufwand verbunden.

 

Grab umrahmt mit Hecke

Eine Grabeinfassung aus Pflanzen ist eine originelle Alternative zum klassischen Stein. © Serafinum.de

 

GRABGESTALTUNG MIT BLUMEN & PFLANZEN

Welche Blumen und Pflanzen eignen sich für die Grabgestaltung?

Eine  Grabgestaltung mit Pflanzen und Blumen ist für viele etwas sehr Persönliches. Gerne wird hier nicht nur mit Farben, sondern auch mit Symboliken und Vorzügen des Verstorbenen gearbeitet. Dies ist nicht nur eine gute Methode, den eigenen Verlust zu verarbeiten, sondern auch seinem Liebsten Anerkennung zukommen zu lassen. Dabei kann auf vieles geachtet werden, damit die Grabgestaltung etwas ganz Besonderes wird.

 

Farbe und Bedeutung von Blumen

Farben sind auf Gräbern nicht nur schön anzusehen, sondern tragen oft auch eine Symbolik mit sich. Je nach Anlass oder Botschaft können Sie die Farbwahl auf der Grabstätte stetig variieren. Rote Blumen sind häufig zu finden. Das Rot symbolisiert die Liebe, die auch nach dem Tod immer weiter bestehen bleibt. Die kräftige Farbe sorgt für Aufmerksamkeit und strahlt Wärme aus. Die Farbe Weiß entdeckt man häufig nicht nur auf Gräbern, sondern bereits bei der Trauerfeier. Weiße Blumen symbolisieren die Trauer und den Abschied. Sie besitzen aber auch eine religiöse Symbolik: die Allmacht. Auch die Unschuld und die Reinheit sind Botschaften weißer Blumen, welche häufig auch auf Kindergräbern zu finden sind. Eine besonders schöne Symbolik haben weiße Tulpen: die immerwährende Liebe. Grün ist die Farbe der Hoffnung. Immergrüne Pflanzenarten werden gerne genutzt, um Auferstehungshoffnungen und den religiösen Gedanken des ewigen Lebens zu symbolisieren. Blaue Blumen, wie beispielsweise das Vergissmeinnicht, vermitteln Treue. Gelbe Blüten symbolisieren Zuversicht und Kraft.

 

Jede Farbe hat eine besondere Bedeutung, die man die Pflanzen zum Ausdruck bringen kann.

Jede Farbe hat eine besondere Bedeutung, die man die Pflanzen zum Ausdruck bringen kann. © Serafinum.de

 

Beliebte Pflanzen für die Grabgestaltung

Besonders beliebte Pflanzen bei der Grabgestaltung besitzen Symbolcharakter. Die Lilie (Lilium) steht beispielsweise für den Glauben, was sie zu einer besonders schönen Blume für eine Grabstelle macht. Auch das Vergissmeinnicht (Myosotis) mit seiner blauen Farbe wird gerne verwendet. Die „Dicentra spectabilis“, allgemein bekannt unter „Tränendes Herz“, trägt eine wunderschöne und sehr passende Symbolik. Mit der Schlüsselblume (Primula veris) kann man ebenfalls seine Gefühle in der Grabgestaltung widerspiegeln oder auch den Charakter des Verstorbenen ehren. Auch Sträucher wie zum Beispiel der Lebensbaum (Thuja) oder die Hängende Kätzchenweide (Salix caprea pendula) besitzen spezielle Symboliken und sind daher sehr beliebt. Weitere populäre Pflanzen bei der Grabgestaltung sind unter anderem Stiefmütterchen (lat. Viola), Chrysanthemen (lat. Chrysanthemum), Studentenblumen (Tagetes) oder Alpenveilchen (Cyclamen). Achten Sie jedoch bei der Auswahl der Blumen und Sträucher immer auch auf den Geschmack des Verstorbenen.

 

Pflegeleichte Pflanzen

Pflegeleichte Pflanzen sind in den meisten Fällen winterhart. Beispielsweise eignet sich die Besenheide (Calluna) hier sehr gut, denn diese prägt zudem noch schöne Blüten aus. Ein weiteres Merkmal pflegeleichter Pflanzen ist, dass sie nicht zu schnell wachsen, wodurch sie weniger häufig gestutzt werden müssen. Besonders umgänglich ist aber auch die Bepflanzung des Grabes mit sogenannten Bodendeckern.

 

Bodendecker

Diese Pflanzen sind eine perfekte Alternative, wenn Sie nicht die Möglichkeit besitzen, jede Woche den Friedhof zu besuchen. Bodendecker wachsen mehr in die Breite als in die Höhe und eignen sich daher perfekt für die Grabgestaltung. Der Bewuchs von Bodendeckern verhindert die Ausbreitung von Unkraut und muss aufgrund seines Schutzes vor Austrocknung nicht zusätzlich bewässert werden. Neben immergrünen Pflanzen besitzen manche Sorten auch bunte Früchte oder farbige Blüten. Diese Gewächse sparen nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Denn ohne großen Aufwand und ein Besuch pro Quartal sind Bodendecker bis zu zehn Jahren ansehnlich. Im Sommer werden auswuchernde Stellen gestutzt und wenn nötig, Unkraut gezupft. Im Herbst sollten Sie das Gewächs von Laub befreien. Das Grab wird im Winter winterfest gemacht und vielleicht noch zusätzlich mit Zweigen dekoriert. Beispiele für beliebte Bodendecker für sonnige Stellen sind unter anderem das sogenannte Katzenpfötchen (Antennaria dioicus) mit seinen rosa Blüten und silberschimmernden Blättern. Die lila Blüten des Kriechenden Günsels (Reptans) sind ebenso erprobt, wie die kupferroten Stachelnüsschen (Acaena microphylla) Gräber in schattigen Begebenheiten können beispielsweise mit Efeu (Hedera helix) bedeckt werden. Dieses Gehölz wächst sehr schnell und muss in den warmen Jahreszeiten gestutzt werden, damit das Grab gepflegt aussieht. Die Bepflanzung von Dickmännchen (Pachysandra terminalis) eignet sich besonders gut, wenn die Grabstelle unter einem Laubbaum gelegen ist, denn diese Pflanze überwächst das abgefallene Laub. Auch das Epimedium, auch Elfenblume genannt, ist eine Möglichkeit, ein schattiges Grab zu gestalten. Dieses Gewächs prägt je nach Art rosa oder gelbe Blüten aus und sorgt für zusätzliche Farbtupfer. Bei all diesen Bodendeckern haben Sie auch die Option, mehrere Arten zu kombinieren und so eine wunderschöne und unkomplizierte Grabgestaltung zu erschaffen.

 

Doppelgrab Grabgestaltung © Serafinum.de

Bodendecker in Kombination mit pflegeleichten Pflanzen erleichtert Ihnen die Grabpflege. © Serafinum.de

 

Lichtverhältnisse für Pflanzen

Bei der Auswahl der Pflanzen für Ihre Grabgestaltung ist das jeweilige Lichtverhältnis ein ausschlaggebender Faktor. Gewächse, welche vorwiegend im Schatten gepflanzt werden sollten, können auf Gräbern mit sonnigem Platz nicht gedeihen. Achten Sie nicht darauf, kann Ihre Grabgestaltung schon nach wenigen Wochen zerstört sein. Wir haben für Sie Beispiele gesammelt, welche Pflanzen Sie an schattigen oder eben an sonnigen Grabstellen verwenden können. In schattigen Plätzchen fühlen sich Funkien (Hosta) mit ihren weißen, gelben und verschieden grünen Mustern sehr wohl. Auch das Japanische Berggras (Hakonechloa macra) kann problemlos an schattigen Standorten angepflanzt werden. Die Blätter dieser Pflanze reichen je nach Art von gold-bunt, über gelb-grün, hin zu gelb-weiß gestreiften Farben. Weitere Gewächse sind beispielsweise Alpenveilchen (Cyclamen), der Fingerhut (Digitalis), Gedenkemein (Omphalodes verna) oder Prachtspieren (Astilben x arendsii). Eine größere Auswahl an Pflanzen haben Sie, wenn es sich beim Grab um einen halb-schattigen Standort handelt. Akelei (Aquilegia), Lederblümchen (lat. Hepatica nobilis), Hortensien (Hydrangea macrophylla), Eisenhut (Aconitum napellus) oder die Waldrebe (Clematis vitalba) sind nur ein paar Beispiele dafür. Pflanzen für sonnige Standorte wären beispielsweise die Japanische Steinmyrthe (Cuphea hyssopifolia), Strohblumen (Helichrysum), rote oder weiße Teneriffanelken (Dianthus caryophyllus), Zauberschnee (Chamaesyce hypericifolia), die blaue Margeritenpflanze (Felicia felicitare), Flammendes Käthchen (Kalanchoe blossfeldiana) oder auch Nelken (Caryophyllaceae).

 

GRABGESTALTUNG STEINEN & KIES

Wie kann ein Grab mit Steinen & Kies gestaltet werden?

Möchten Sie den Pflegeaufwand für ein Grab gering halten, ist die Gestaltung mit Steinen und Kies eine willkommene Lösung. Damit können Sie beispielsweise das komplette Grab gestalten oder es nur teilweise damit versehen und Stellen zum Bepflanzen freihalten. Achten Sie darauf, dass der Kies farblich zum Grabstein und zur Grabeinfassung passt. Arbeiten Sie hier aber nicht ausschließlich mit reinweißen Steinen, da dies oft sehr kalt wirkt. Verwenden Sie eher abwechslungsreiche Farben in Grautönen. Zudem sollten die einzelnen Kieselsteine für einen natürlichen Look unterschiedlich groß sein. Möchten Sie die gesamte Oberfläche des Grabes mit Kies versehen, sollte die Umrandung aus größeren Steinen konstruiert sein. Auf diese Weise fällt der Kies nicht auf angrenzende Flächen. Die Erde unter dem Kies sollte entsprechend abgedeckt werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, Kies zwischen den Grabpflanzen zu verteilen. Wählen Sie passend dazu Pflanzen mit geringem Pflegeaufwand. Denken Sie zudem an einen Platz für eine Vase, um auch frische Blumen in die Gartengestaltung mit Kies zu integrieren. Die Verwendung von Kies ist jedoch nicht auf allen Friedhöfen erlaubt, daher sollten Sie sich im Vorhinein bei der jeweiligen Friedhofsverwaltung erkundigen.

 

Die Grabgestaltung mit Kies ist unkompliziert und modern.

Die Grabgestaltung mit Kies ist unkompliziert und modern. © Serafinum.de

 

GRABGESTALTUNG DAS GANZE JAHR

Wie kann das Grab im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter gestaltet werden?

Die Grabgestaltung sollte an jede Jahreszeit angepasst sein. Dies bringt nicht nur praktische, sondern auch optische Vorteile.

 

Grabgestaltung im Frühjahr

Der Winter ist vorbei und die Natur beginnt zu blühen. Auch auf dem Friedhof finden sich Veilchen (Viola), Primeln, Schlüsselblumen (Primula veris), Krokusse (Crocus) oder Buschwindröschen (Anemone nemorosa). Das wohlige und freudige Gefühl des Frühlings kann man leicht auf die Grabgestaltung übertragen. Ab März kann beispielsweise Beinwell (Symphytum) in schattigen, bis leicht sonnigen Plätzen auf Gräbern gesetzt werden. Sie tragen mit ihren weißen oder blauen Blüten zur Farbenpracht bei. Die anspruchslose Strohblume (Helichrysum) kann ab April gepflanzt werden und gilt als sehr farbenfrohe Blume. Ihr Farbspektrum reicht von Rot, Orange, Gelb bis hin zu Violett. Ab Mai können auch die allseits beliebten Stiefmütterchen ihren Platz in der Grabgestaltung finden. Diese gibt es in vielen verschiedenen Farben und Musterungen und sind zudem kostengünstig. Die Viola tricolor ist ein perfekter Bote des Frühlings und wird nie langweilig. Auch frische Schnittblumen können auf einem Grab eine schöne Abwechslung sein. Tulpen (Tulipa) oder Osterglocken (Narcissus pseudonarcissus) können dann in einer Vase, ob fest installiert oder nicht, auf dem Grab Platz finden und frühlingshafte Akzente setzen.

 

Primeln schmücken viele Gräber im Frühling.

Primeln schmücken viele Gräber im Frühling.

 

Grabgestaltung im Sommer

Obwohl der Sommer bekannt ist für sehr hohe Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung, ist das Sortiment an Pflanzen zu keiner Jahreszeit größer. Gerade im Sommer ist auf das gegebene Lichtverhältnis am Grab zu achten und nicht jede Sommerpflanze ist der Jahreszeit gleichermaßen zugetan. Denken Sie bei allen Arten jedoch daran, dass Gräber im Sommer häufiger bewässert werden müssen. Thymian (Thymus) wird im Juni gepflanzt und eignet sich nicht nur für den Kräutergarten. Die Heilpflanze eignet sich bestens als Bodendecker und verträgt Hitze sowie Trockenheit. Neben den im ganzen Sommer blühenden weißen bis rosa Blüten verteilt das Gewächs zudem einen angenehmen Duft. Im Juli ist beispielsweise die Zeit für die sogenannte Lewisia, allgemein auch bekannt als Bitterwurz, oder der Kriechspindel (Euonymus fortunei). Ab August können Sie Ihre Grabgestaltung zum Beispiel mit Bergastern (Aster amellus) umsetzen. Diese violett oder rosa blühenden üppigen Stauden sind ein echter Hingucker mit geringen Ansprüchen.

 

Grabgestaltung im Herbst

Der biologische Herbstanfang ist bereits im September. In dieser Jahreszeit ändert sich die Natur schlagartig, Blätter verfärben sich, Niederschläge nehmen zu und die meisten Sommerblumen beginnen zu verblühen. Ein allseits beliebtes Exemplar für den Herbst ist das Alpenveilchen (Cyclamen). Verschiedenste Arten sorgen mit ihrer Farbenpracht für Blickfänge. Kombinieren Sie Alpenveilchen beispielsweise mit Winterheide (Erica carnea) für eine wunderschöne Grabbepflanzung. Auch die winterharte Fetthenne (Sedum) ist robust genug für den Herbst und sogar den Winter. Dieses Gewächs kann ein Grab auch das ganze Jahr über schmücken.

 

Im Herbst setzen viele auf die Erika und die Scheinbeere als pflegeleichte Grabbepflanzung.

Im Herbst setzen viele auf die Erika und die Scheinbeere als pflegeleichte Grabbepflanzung. © Stefan Körber – Fotolia.com

 

Grabgestaltung im Winter

Das Grab sollte für den Winter vorbereitet werden. Das sollten Sie spätestens in der zweiten Novemberhälfte in Angriff nehmen. Stauden werden zurückgeschnitten, Sommerblüher entfernt und restliches Laub wird entsorgt. Klassischerweise sollten Sie dann aus verschiedenen Tannensorten wie beispielsweise der Nordmanntanne (Abies nordmanniana) oder Rotfichte (Picea abies) eine Winterabdeckung für das Grab errichten. Achten Sie darauf, die Zweige nicht zu dicht und schwer zu platzieren, da es an wärmeren Wintertagen so schnell zu Fäulnis kommen kann. Machen Sie es sich einfach und legen sie lediglich eine einzige Schicht auf, um eine Luftzirkulation zu ermöglichen. Ist alles vorbereitet, kann dann auch Schnee fallen und die Natur für eine gewisse Zeit zur Ruhe bringen.

 

Das Grab eines geliebten Verstorbenen ist eine Stelle der liebevollen Erinnerung.

 

TIPPS & TRICKS: DIE RICHTIGE PFLEGE MIT RINDENMULCH & CO.

Wie pflegt man das Grab richtig?

Das Grab eines geliebten Verstorbenen ist eine Stelle der liebevollen Erinnerung und die Pflege hilft vielen Hinterbliebenen bei der Trauerbewältigung. Bei der Grabpflege sollten Sie einiges beachten, damit die Ruhestätte das gesamte Jahr über ansehnlich und würdevoll bleibt. Wenn Sie die Möglichkeit haben, betreiben Sie Wechselbepflanzung. Auf diese Weise ist die Grabgestaltung immer perfekt der Jahreszeit angepasst. Pflegeleichtere Optionen sind da beispielsweise Bodendecker, welche fast das gesamte Jahr über zur Grabgestaltung genutzt werden können. Eine weitere Alternative zur Aufwandseinsparung ist das Verteilen von Kies oder Rindenmulch auf dem Grab. Auf diese Weise muss weniger bis gar keine Fläche bepflanzt werden, dennoch sieht die Ruhestätte ansprechend aus. Außerdem wirkt Mulch Unkraut entgegen und hält die Feuchtigkeit im Boden. Befreien Sie das Grab in Abständen von Unkraut, Verschmutzungen oder Laub. Zudem sollten Sie je nach Pflanzenart regelmäßig gießen. Schauen Sie in dieser Hinsicht jedoch auf das Wetter und die Lage des Grabes. Achten Sie zudem auf Auswucherungen, die Sie regelmäßig verschneiden sollten. Auf diese Weise bleibt das Grab gepflegt. Von Zeit zu Zeit können Sie auch die Pflanzen auf der Ruhestätte Ihres Verstorbenen düngen, um das natürliche Wachstum zusätzlich zu unterstützen.

 

FRIEDHOFSSERVICE: FRIEDHOFSGÄRTNER & GIESS-SERVICE

Welchen Service bieten Friedhofsverwaltungen an?

Manche Friedhofsverwaltungen bieten für die Trauernden bestimmte Leistungen an, die Sie mit der Arbeit und Pflege des Grabes entlasten sollen. Der genaue Inhalt der Leistungen ist bei Friedhofsverwaltungen von Ort zu Ort unterschiedlich. Meistens spricht man von einer Grabpflege gegen Geld und neuerdings auch von einem sogenannten Gießservice.

 

Friedhofsgärtner

Auch wenn die Grabpflege für viele Hinterbliebene eine gute Ablenkung in ihrer Trauer ist, ist es für andere wiederum eine seelische Herausforderung. Häufig wohnen Angehörige zu weit weg von der Ruhestätte, sodass eine eigenständige Pflege ebenfalls nicht möglich ist. In diesen Fällen gibt es in ausgewählten Friedhöfen Friedhofsgärtner, die die Bepflanzung und die Pflege der Ruhestätte übernehmen. Diese Betreuung der Grabstelle kann von unterschiedlichem Umfang sein. Egal ob Wechselbepflanzung, Unkraut pflücken, Laub zusammenfegen oder Auswucherungen zustutzen, all das kann von einem Friedhofsgärtner übernommen werden. Der genaue Preis einer solchen Grabpflege hängt von vielen Faktoren ab, so zum Beispiel von der Dauer des Auftrages, der Art des Grabes, dem Umfang der Leistungen und dem Standort der Ruhestätte. Bei einer Dauer von 25 Jahren können Sie mit Preisen in Höhe von 3.000 bis 8.000 Euro rechnen. Dabei ist anzumerken, dass die Pflege eines Urnengrabes kostengünstiger ausfällt als die Pflege eines Doppelgrabes.

 

Der Friedhofsgärtner kümmert sich um eine regelmäßige Grabbepflanzung.

Der Friedhofsgärtner kümmert sich um eine regelmäßige Grabbepflanzung. © Serafinum.de

 

Gießservice

Vor allem im Sommer, wenn die Sonne unablässig scheint und es kaum mehr regnet, kann es vorkommen, dass man täglich die Pflanzen auf der Grabstelle gießen muss. Für viele ist dieser Umstand problematisch, denn nicht jeder kann mehrmals in der Woche auf den Friedhof. Für derartige Situationen bieten Friedhofsverwaltungen den Gießservice an. Gegen einen Obolus übernimmt ein Angestellter das regelmäßige Bewässern auf dem Grab. Um die 60 Euro kostet diese Dienstleistung für die gesamte Vegetationszeit bis Oktober, obwohl der Preis von Friedhof zu Friedhof variiert.

 

DEKORATION FÜR DIE GRABGESTALTUNG

Welche Dekorationselemente eignen sich für die Grabgestaltung?

Nicht nur Pflanzen, Rindenmulch oder Kies sind Möglichkeiten ein Grab zu gestalten. Mit Dekorationselementen unterstützen Sie den Look des Grabes auf kreative und abwechslungsreiche Weise. Betonen Sie die Persönlichkeit des Verstorbenen mit passenden Figuren, Kränzen oder Grabschalen und lassen Sie das Grab mit Kerzen oder Laternen in neuem Licht erstrahlen.

 

Grabdekoration für die Grabgestaltung.

Grabdekoration für die Grabgestaltung. © Serafinum.de

Kränze

Obwohl Trauerkränze meist an Beerdigungen als Schmuck dienen, können diese auch später noch ein Grab verschönern. Ist die Trauerfeier vorüber und die Grabstätte schon länger errichtet, ist eine Schleife mit persönlichen Worten nicht notwendig, aber natürlich weiterhin eine Option. Kränze für die Grabgestaltung bieten vielseitige Möglichkeiten. Egal ob Kreis-, Herz-, oder Kreuzform, ein Gesteck mit schönen Blumen ist immer eine besonders ästhetische Wertschätzung des Verstorbenen. Zwar sind Kränze mit frischen Blumen für die Grabgestaltung wunderschön anzusehen, halten aber je nach Art der Pflanzen nicht sehr lange. Grabgestecke aus getrockneten Naturmaterialien gelten hingegen als besonders langlebiger Grabschmuck. Klassische Bestandteile für derartige Gestecke sind unter anderem getrocknete Zweige, Früchte oder Beeren, Disteln oder auch getrockneter Lotus. Sie können Grabgestecke das ganze Jahr hindurch kaufen oder mit Heißklebepistole, Steckschwamm und Zweigen selbst kreieren.

 

Grabschalen

Grabschalen stellen besonders hochwertige und stilvolle Akzente auf einer Grabstelle dar. Sie werden aus verschiedenen Materialien, in unterschiedlichen Größen und mit Hilfe verschiedener Herstellungsverfahren gefertigt. Sie können eine Grabschale vielseitig in Ihre Grabgestaltung einbringen: als Kerzenhalter, als Vase oder zum Bepflanzen mit Blumen. Solche Schalen eignen sich optimal für Wechselbepflanzungen. Zum Beispiel können Sie im Frühjahr bunte Frühlingsblumen dort einpflanzen. Von Vorteil sind Grabschalen aus witterungsbeständigen Materialien wie beispielsweise Marmor, poliertem Sandstein oder Bronze. Eine besonders schöne Idee sind Grabschalen mit persönlichen Gravuren, die der Grabgestaltung eine individuelle Note verleihen.

 

Mit Grabschalen lässt sich die Grabbepflanzung variieren.

Mit Grabschalen lässt sich die Grabbepflanzung variieren. © Serafinum.de

 

Weihwasserschalen

Ein besonderer Schmuck mit tiefreligiöser Bedeutung sind Weihwasserkessel und Weihwasserbecken. Für viele Gläubige gehört ein derartiges Gestaltungselement zu einer würdevollen Grabgestaltung dazu. Neben dem dekorativen Aspekt ist das Benetzen des Körpers mit dem gesegneten Wasser eine Tauferinnerung und Segnung. Weihwasserkessel werden aus verschiedenen Materialien gefertigt wie etwa Bronze, Porzellan, Schiefer, Holz oder Edelstahl. Auch die Gestaltung jeweiliger Weihwassergefäße ist individuell und abwechslungsreich. Egal ob mit religiösen Inschriften, mit Sternen, Rose, Kreuz oder mit minimalistischen Zügen, sie verleihen der Grabstätte in jedem Fall einen besonderen Akzent. Sie sollten beim Anbringen eines Weihwassergefäßes darauf achten, dass es selbst bei Unwettern die Standfestigkeit nicht verliert. Eine entsprechende Konstruktion mit Schrauben und Dübeln schützen das hochwertige Gestaltungselement nicht nur vor Wind, sondern auch vor unerwünschten Diebstählen.

 

Figuren

Hochwertige Grabfiguren wirken anmutig und wie wahre Kunstwerke. Die Anschaffung einer derartigen Plastik muss aber gut überlegt sein, denn neben dem erhöhten Kostenaufwand verlangt eine solche Anschaffung eine bewusste Grabplanung. Grabfiguren gibt es in schier unzähligen Varianten und Motiven. Klassiker sind hier Engelsfiguren, Madonna-Abbildungen oder das Bild Jesu am Kreuz. Gerne verwendete Materialien bei der Verarbeitung sind unter anderem Marmor, Granit, Glas oder Sandstein. Da derartige Dekorationselemente für die Ewigkeit geschaffen werden sollen, wird auch oft mit hochwertigen Bronzelegierungen gearbeitet.

Für Kindergräber eignen sich Grabfiguren ebenfalls, denn diese können auf würdevolle Weise dem Grab Persönlichkeit und Individualität verleihen. Da Kindergräber kleiner ausgelegt sind, sind Figuren für derartige Gräber ebenfalls kleiner konzipiert, um nicht zu viel Platz einzunehmen. Auch die Motive speziell für Kindergräber veranschaulichen Bezüge zu kindlichen Lebenswelten wie beispielsweise Regenbögen, Herzen, Spielzeug, Tieren oder kleinen Engeln. Auch sogenannte Grabtröster-Figuren können das Kindergrab würdevoll verschönern.

 

Grabfiguren wirken ganz besonders liebevoll auf einem Grab.

Grabfiguren wirken ganz besonders liebevoll auf einem Grab. ©Serafinum.de

 

Beleuchtung

Egal ob Kerze oder Grablaterne, eine Beleuchtung auf einer Grabstätte ist ein wichtiger Bestandteil eines Grabes. Das Licht ist nicht nur schön anzusehen, sondern besitzt auch eine starke Symbolik religiöser Herkunft. Dabei steht es für die Hoffnung und den Glauben an die Wiederauferstehung.

 

Kerzen

Egal ob Öllicht, LED-Kerze oder Trauerkerze, das Flackern einer Grabkerze zur Erinnerung an einen geliebten Menschen ist immer eine schöne Symbolik. Vor allem zu besonderen Anlässen werden Kerzen jeglicher Art auf Gräber gestellt wie beispielsweise zu Allerheiligen, zu Weihnachten, an Ostern, zum Volkstrauertag oder zu persönlichen Anlässen, wie dem Sterbetag oder Geburtstag des Verstorbenen. Grabkerzen existieren in unterschiedlichsten Formen und Farben. Ein starkes Unterscheidungsmerkmal ist hier der Brennstoff. Kerzen aus Paraffin sind am weitesten verbreitet. Auch möglich sind beispielsweise Bienenwachs, Stearin oder Öl aus pflanzlichen Fetten.

 

Grablaternen

Ein besonders eindrucksvolles Licht entsteht in einer hübschen Grablaterne, welche aus Bronze, Naturstein, Edelstahl oder Schmiedeeisen gefertigt sein kann. Auch in geschliffenem Glas wirkt flackerndes Kerzenlicht besonders schön. Aber nicht nur Grableuchten mit klassischen Grabkerzen gehören zum festen Repertoire deutscher Friedhöfe, sondern mittlerweile auch LED-Grab-Laternen und sogar moderne Solar-Grablichter. Grablaternen werden häufig mit Hilfe eines Erdspießes beziehungsweise Erdankers auf dem Grab befestigt, aber auch Erdplatten, Sockel oder Sockelplatten dienen zur Befestigung.

 

KOSTEN FÜR DIE GRABGESTALTUNG

Mit welchen Kosten sollte man bei der Grabgestaltung rechnen?

Je nach Grabstelle fallen unterschiedliche Kosten für die Grabgestaltung und -pflege an. Dabei sollten nicht nur die Preise für anfängliche Beschaffungen wie Grabstein, Grabumrandung und Erstbepflanzung einbezogen werden, sondern auch die jährlichen Kosten, welche durch die Grabpflege zustande kommen. Ein Grabstein ist essenziell für eine würdevolle Grabgestaltung. Hochwertige Grabsteine liegen bei 1.500 bis 2.000 Euro, während schöne Grabsteine für Doppelgräber sogar bis zu 3.000 Euro kosten können. Billiger sind schlichte Liegeplatten für Urnengräber. Diese kosten rund 1.000 Euro. Grabumrandungen sind ebenfalls essenziell für die Grabgestaltung. Bei Einzelgräbern belaufen sich hier die Kosten auf 1.800 bis 3.000 Euro, bei Doppelgräbern steigt der Preis. Je nach Art der Erde, des Rindenmulchs oder der Steine wie beispielsweise Kies müssen entsprechende Investitionen für die Oberfläche des Grabes getätigt werden. Rindenmulch und einfacher Kies sind zum Beispiel günstiger als eine Grabplatte, denn hier belaufen sich die Kosten auf bis zu 1.200 Euro. Ist aber eine Grabplatte auf dem Grab platziert, müssen keine großen Bepflanzungen getätigt werden, was wiederum langfristig Geld spart. Die Kosten für die kreative Grabgestaltung hängen von vielen Faktoren ab – von der Art der Pflanzen, dem verarbeiteten Material sowie der Anzahl der verwendeten Dekorationselemente. Behalten Sie die einzelnen Kosten immer gut im Blick, denn auf diese Weise summiert sich schnell ein größerer Betrag.

 

TIPPS FÜR EINE PFLEGELEICHTE GRABGESTALTUNG

Welche Tipps gibt es für eine pflegeleichte Grabgestaltung?

Damit Sie bei Ihrer Grabpflege Arbeit einsparen können und trotzdem über das Jahr verteilt ein gepflegtes und schönes Grab auffinden können, haben wir für Sie 10 einfache Tipps für eine pflegeleichte Grabgestaltung gesammelt:

  • Kies statt Erde
  • Rindenmulch für den Boden
  • Nutzen pflegeleichter Bodendecker
  • Verzicht auf schnellwüchsige Pflanzen
  • Verwenden schnittverträglicher Zwerggehölze
  • Auswahl der richtigen Pflanzen
  • Wahl anspruchsloser Pflanzen
  • Nutzen von Steinplatten, Liegesteinen oder Findlingen
  • ganzjährig passende Dekoration
  • Verwenden von Zwiebelgewächsen

 

BILDERGALERIE

Wie kann ein fertig gestaltetes Grab aussehen?

 

ZUSAMMENFASSUNG

Welche Punkte sollten bei der Grabgestaltung beachtet werden?

Die Grabgestaltung ist ein Akt würdevoller Anerkennung und hilft vielen Hinterbliebenen bei der Trauerbewältigung. Bei der Wahl des Grabsteins und der Einfassung muss stets auf die Art und daher auch die Größe der Ruhestätte geachtet werden. Die Materialien sollten ineinander stimmig sein und wetterresistente Eigenschaften aufweisen. Passen Sie Ihre Grabgestaltung an die Jahreszeit an und setzen Sie Bodendecker, um den Pflegeaufwand gering zu halten. Achten Sie bei der Auswahl der Pflanzen und Dekorationsartikeln stets auf die Persönlichkeit und den Geschmack Ihres lieben Verstorbenen und pflegen Sie das Grab regelmäßig, damit es das ganze Jahr ansprechend und würdevoll aussieht.

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veröffentlicht am: 05 Juli 2019 - aktualisiert am: 19 Juli 2019

Autor bei Gartentraum

Jenny Röck

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