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Grabplatten als Voll- & Teilabdeckung: Alle Informationen sowie Beispiele zu diesen Liegeplatten

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Grabplatten können vielseitig eingesetzt werden. Als Namensplatte bei Urnengräbern oder mit Ausschnitt für die Grabbepflanzung an einem Einzelgrab. Hier erfahren Sie alles Wichtige zu diesen Liegeplatten.

GRABPLATTEN AlS VOLL- & TEILABDECKUNG FÜR GRÄBER

Welche Varianten von Grabplatten gibt es und was sollten Sie darüber wissen?

Jeder Mensch ist einzigartig – nicht nur zu Lebzeiten, sondern auch nach dem Tod. So individuell wie der geliebte Angehörige gewesen ist, so persönlich sollte auch die Gestaltung des Grabes erfolgen. Grabplatten bieten sich dabei zum einen als Designelement auf der Grabfläche an. Mit einer Gravur versehen können sie außerdem einen schon bestehenden Grabstein ergänzen oder ihn sogar gänzlich ersetzen, zum Beispiel bei einem Wiesengrab. Worauf Sie bei Grabplatten achten sollten, erläutern wir Ihnen im Beitrag.

 

Marmor Grabplatten mit Teilabdeckung, Deko und Grablaternen
Exklusive Grabsteine & -platten

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Klassische Einzel-, Urnen- & Liegegrabsteine

Es müssen nicht immer klassische Grabsteine sein, die ein stilvolles Grab ausmachen.
Hier finden Sie neben Urnengrabsteinen & Co. auch exklusive Liegeplatten als Grabdeckung.

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FUNKTION DER GRABPLATTE & UNTERSCHIED ZUM GRABSTEIN

Wozu werden Liegeplatten auf Grabmale gelegt?

Der klassische Grabstein, wie sie in der Regel auf Friedhöfen zu sehen sind, steht aufrecht am Kopfende des Grabes. Grabplatten hingegen liegen meist flach auf der Grabfläche oder werden nur durch einen Keil leicht vom Boden angehoben. Wie eingangs bereits erwähnt, können diese Liegeplatten ganz unterschiedliche Funktionen haben. So dienen sie zum Beispiel als Ergänzung zum bestehenden Grabstein, als Gestaltungselement oder auch als Unterlage, zum Beispiel für Grabschmuck.

 

Grabplatten Teilabdeckung offen mit Bepflanzung

Grabplatten Teilabdeckung offen mit Bepflanzung | © Serafinum.de

GRABPLATTEN FÜR URNENGRAB

Wozu dienen Grabplatten bei Urnengräbern?

Wird in einem klassischen Doppelgrab beispielsweise noch eine Urne beigesetzt, ist eine Grabplatte eine sehr schöne Lösung, um den Namen des Verstorbenen zu ergänzen und gleichzeitig individuell hervorzuheben. Die Steine können farblich auf den bereits bestehenden Grabstein abgestimmt werden und auch die Gravur kann sich daran orientieren. Doch Grabplatten dienen nicht nur der Ergänzung von Grabsteinen, sie können diese auch gänzlich ersetzen. So ist es möglich, mit Hilfe von Grabplatten einen liegenden Grabstein zu gestalten, der einen Teil der Grabfläche einnimmt und beispielsweise von einer Bepflanzung umrahmt wird. Einige Grabtypen, zum Beispiel Wiesengräber sind außerdem dafür ausgelegt, lediglich über eine kleine Grabplatte auf den Namen des Verstorbenen hinzuweisen. Gängige Größen von Grabplatten für ein Urnengrab sind 50×50 cm oder 100×100 cm. Je nach Friedhofssatzung und Absprache mit uns können wir auch individuelle Größen umsetzen.

 

Grabplatten Teilabdeckung bepflanzt mit Deko, Ornamenten und Grablaterne

Grabplatte als Teilabdeckung mit ausreichend Platz für individuelle Grabbepflanzung. | © Serafinum.de

GRABPLATTE ALS VOLL- ODER TEILABDECKUNG

Was bedeutet es, wenn Gräber voll- oder teilabgedeckt sind?

Um ein Grab zu schmücken oder es optisch ansprechend zu gestalten, haben Hinterbliebene zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl. Neben der Bepflanzung auf und um das Grab sowie dem Auffüllen der Grabfläche mit kleinen Steinen, können auch Grabplatten als edles Gestaltungselement genutzt werden. Aufgrund der großen Auswahl an Natursteinen und dem handwerklichen Können der Steinmetze sind der Fantasie bei der Umsetzung fast keine Grenzen gesetzt. Grabplatten können dabei etwa die gesamte Grabfläche bedecken. Man spricht dann von einer sogenannten Vollabdeckung. Diese Liegeplatten lassen sich zusätzlich mit einem gravierten oder aufgesetzten Gedenkspruch versehen. Bei einer Grabplatte als Vollabdeckung müssen Sie dennoch nicht auf Blumen und andere Grabbepflanzung verzichten. Eine Möglichkeit wären hierbei hochwertige Pflanzschalen, die Sie auf die Grabplatte stellen.

Eine zweite Variante ist die individuell designte Grabplatte, welche Aussparungen zum Beispiel für die Bepflanzung oder eine Grablaterne lässt. Diese Grabplatte bezeichnet man als Teilabdeckung. Haben Sie sich für eine Grabplatte als Gestaltungselement entschieden, gehen wir mit Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten durch und fertigen ein Produkt, das hochwertig, einzigartig und Ihren Wünschen angepasst ist.

 

Grabplatten Teilabdeckung mit Deko und Grablaternen

Teilabdeckung mit rundem Ausschnitt in der Mitte des Grabes zum Bepflanzen & Dekorieren. | © Serafinum.de

GRABPLATTEN ALS HOCHWERTIGER SOCKEL

Welchen Nutzen bringen Grabplatten mit sich, wenn sie als Sockel verwendet werden?

Die auf dem Grab liegenden Natursteinplatten dienen nicht nur der Gestaltung oder Namensnennung. Sie können auch als hochwertiger Sockel für weitere Dekorationselemente des Grabes genutzt werden. So bringen kleine Grabplatten beispielsweise eine Pflanzschale oder Grablaterne in eine erhöhte Position und geben ihnen damit einen besonderen Anstrich. Solche Grabplatten können jederzeit nachträglich verlegt werden und sind ebenfalls individuell planbar in Form und Farbe.

MATERIAL FÜR GRABPLATTEN

Welche Materialien eignen sich für Grababdeckungen?

Ebenso wie Grabsteine bestehen Grabplatten in der Regel aus hochwertigen, robusten Natursteinen. In Frage kommen beispielsweise Marmor, Granit oder Gneis, aber auch Sand- oder Kalkstein sind häufig genutzte Materialien.



Marmor


Marmor

Soll die Grabplatte sehr edel wirken oder eine polierte Oberfläche erhalten, so empfiehlt sich Marmor. Er lässt sich nicht nur sehr gut verarbeiten und in die verschiedensten Formen bringen, er besticht außerdem durch seine Farbvielfalt. Von reinem Weiß, über zarte Schattierungen bis hin zu mehrfarbigen Maserungen und schwarzem Marmor ist alles denkbar. Lesen Sie hier mehr über das edle Gestein.





Granit


Granit

Extrem fest, beständig und damit im wahrsten Sinne ein Stein für die Ewigkeit ist Granit. Grabplatten aus diesem Material sind sehr pflegeleicht und trotzen den verschiedenen Witterungseinflüssen über das Jahr. Auch Granit gibt es in vielen Farbschattierungen und ist damit sehr abwechslungsreich. Allerdings ist Granit ein Hartgestein und erfordert damit bei der Bearbeitung einen höheren handwerklichen und technischen Aufwand. Mehr dazu lesen Sie hier.





Kalkstein


Kalkstein

Er gilt als leicht zu verarbeiten sowie als „Universaltalent“ im Bereich der Natursteine: Kalkstein. Es handelt sich dabei um ein Weichgestein, das sich vor allem für kunstvolle Formen und Grabkunst mit dem gewissen Extra eignet. Gleichzeitig ist Kalkstein recht robust und witterungsbeständig. In Kombination – Formbarkeit und Robustheit – also eine gute Wahl für eine Grabplatte im Freien. Mit den hellgelben bis beigen Farbtönen ist Kalkstein außerdem ein echter Hingucker. Weitere Informationen rund um das Gestein finden Sie hier.


 

Grabplaten Vollabdeckung mit Pflanzschale

Schlichte Grabplatte als Vollabdeckung mit Pflanzschale für Blumendeko. | © Serafinum.de

MIT HANDWERKSKUNST ZUR INDIVIDUELLEN GRABPLATTE

Wie werden unsere Grabplatten bearbeitet?

Hat man sich für ein Material entschieden, so stellt sich die Frage nach der Verarbeitung und der persönlichen Gestaltung. Welche Möglichkeiten dabei bestehen, erklären wir Ihnen kurz im folgenden Überblick:

 

Poliert und geschliffen oder naturnah

Wie der Name schon sagt, sind Natursteine ursprünglich so belassen, wie sie aus dem Abbaugebiet kommen. Je nach Gesteinsart ist die Oberfläche etwas rauer oder glatter. Besonders die schönen Maserungen, die einzelne Natursteinsorten aufweisen, kommen jedoch erst zur Geltung, wenn sie glatt poliert werden. Neben dem edlen Glanz hat die Politur noch einen zweiten Nutzen: Sie versiegelt den Stein und macht ihn damit widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse.

 

Handwerklich gestaltet

Erst durch ein individuelles Design wird die Grabplatte zu einem echten Unikat, das so einzigartig ist, wie der geliebte verstorbene Mensch. Das handwerkliche Geschick des Steinmetzes macht es möglich, Ihre besonderen Wünsche – von der Schriftgravur, über Ornamente bis zum Blumenmotiv – bei der Gestaltung umzusetzen.

 

TIPPS & HINWEISE ZUR PFLEGE VON GRABPLATTEN

Was sollten Sie bei der Reinigung und Pflege einer Grabplatte beachten?

Wie auch bei Grabsteinen und anderem Grabschmuck richtet sich die Art und Häufigkeit der Pflege vor allem nach dem Material, aus dem die Grabplatte besteht. So sind naturbelassene Steine anfälliger für Verschmutzungen oder Verwitterungen als glänzend polierte Platten.

 

  • Glatte Marmorplatten reinigen Sie am besten mit einer Seifenlauge, zum Beispiel aus Kern- oder Schmierseife.
  • Anspruchsvoller in der Pflege ist Kalkstein: Bitte verwenden Sie keine aggressiven Reiniger, zum Beispiel auf Essigbasis, da das den Naturstein angreift. Alkalische Grundreiniger (pH-Wert 7 bis 10,5) sind da eine bessere Wahl.
  • Granit ist etwas „härter im Nehmen“: Die Steine verunreinigen weniger, können jedoch bei Bedarf sogar mit einem Dampfreiniger behandelt werden. Während bei Marmor und Kalkstein am besten ein Tuch zum Einsatz kommt, können Sie auf Granit auch härtere Bürsten nutzen, ohne die Oberfläche zu beschädigen.

Um polierten Steinen ihren Glanz zurückzugeben, eignet sich Salmiakgeist und eine anschließende Behandlung mit Bohnerwachs. Aufgesetzte Schriften oder feingliedrige Verzierungen bekommen Sie ganz einfach mit einer Zahnbürste sauber.

WEITERE BEISPIELE FÜR GRABPLATTEN

Wie können Gräber mit Grabplatten aussehen?

 

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veröffentlicht am: 13 August 2017 - aktualisiert am: 11 April 2019

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Autor bei Gartentraum

Mirko Klopfleisch

Administrator

Über den Autor

Mirko Klopfleisch ist einer der Impulsgeber von Serafinum.de. Die Grabmalgestaltung offenbarte ihm ein Thema, das ihn durch eine hohe Anforderung an Sensibilität und technisches Verständnis bei der Darstellung von hochwertiger Grabkunst im Internet fesselt. Mit der Passion für individuelle und stilvolle Denkmalsetzung möchte er Ihnen durch die Mitgestaltung Ihres Ortes der Erinnerung bei der Trauerbewältigung helfen.

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