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Pflegeleichte Grabbepflanzung & Grabgestaltung im Sommer - 25 Bilder

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Grabbepflanzung im Sommer - finden Sie hier 25 Bilder & Beispiele für die pflegeleichte & moderne Grabgestaltung für volle Sonne

GRABBEPFLANZUNG & GRABGESTALTUNG IM SOMMER

Wie kann ein Grab im Sommer bepflanzt & gestaltet werden?

Die Tage werden länger und die Temperaturen steigen – viele Hinterbliebene nutzen den Sommer für eine neue, frische Grabgestaltung. In diesem Beitrag finden Sie schöne Ideen und Inspiration für eine moderne Grabgestaltung im Sommer. Außerdem geben wir Ihnen Tipps, wie Sie das Grab pflegeleicht gestalten können, sodass es auch bei heißen Temperaturen im Sommer mit voller Sonne und wenig Wasser auskommt. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen abschließend einige schöne Beispiele für die moderne und pflegeleichte Grabbepflanzung und Grabdekoration.

GRÖSSE DES ZU GESTALTENDEN GRABES

Welches Grab soll im Sommer gestaltet werden?

Die Größe des zu gestaltenden Grabs spielt eine nicht unerhebliche Rolle bei der Auswahl der Bepflanzung und Dekoration. Denn die Größe der Grabfläche variiert sehr stark zwischen Urnen- und Einzelgräbern oder sogar Doppel- oder Familiengräbern.

 

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Gestaltung von Urnengräbern

Ein Urnengrab bietet Platz für die Beisetzung einer Urne und stellt die kleinstmögliche Variante eines Grabs dar. Die Maße beginnen schon bei 40 x 40 cm, pendeln sich im Normalfall allerdings bei ca. 80 x 80 cm ein. Doch auch diese kleine Fläche können Sie liebevoll und optisch ansprechend gestalten. Vor allem kleinere und zierliche Pflanzenarten eignen sich für die Urnengrabgestaltung. Mit Bodendeckern, dezenten Sträuchern und Blumen können Sie eine harmonische Einheit mit dem Grabmal bilden.

 

Gestaltung von Einzelgräbern

Einzelgräber haben in der Regel eine Größe von 70-100 x 160-220cm und bieten damit genügend Platz für eine kreative Gestaltung. Um diese Fläche optimal in Szene zu setzen und dennoch nicht zu viel Pflegeaufwand betreiben zu müssen, ist eine Mischung verschiedener Pflanzenarten sehr beliebt. Als Basis dafür sind Bodendecker üblich, die sich wie ein Teppich über die gesamte Grabfläche legen und das Grab die meiste Zeit des Jahres in einem schönen Grün erstrahlen lassen. Passend empfiehlt es sich, eine Wechselbepflanzung anzulegen, bei der Sie im Laufe des Jahres verschiedene einjährige Pflanzen setzen, um das Grab permanent mit frischen und saisonalen Pflanzen zu zieren.

 

Doppel- oder Familiengrab gestalten

Eine Grabstätte, in der mehrere Menschen als Zeichen ihrer tiefen Verbundenheit miteinander bestattet werden, nennt man Doppelgrab. Solch ein Doppelgrab bietet in den meisten Fällen Platz für bis zu vier Särge oder acht Urnen – und ein Familiengrab sogar noch mehr. Das spiegelt sich natürlich auch dementsprechend auf der Grabfläche wider: Durch die größere Fläche ist Ihnen auf dem Grab auch deutlich mehr Platz und Gestaltungsfreiraum für die Bepflanzung und -dekoration gegeben.

 

Grabbepflanzung eines Doppelgrabs

Auf einem Doppelgrab ist viel Platz für eine sommerliche Grabbepflanzung. © Serafinum.de

PFLEGELEICHTE GRABBEPFLANZUNG IM SOMMER

Wie kann ein Grab im Sommer pflegeleicht bepflanzt werden?

Der Sommer ist die Zeit des Jahres, in der ein Großteil aller Pflanzen herrlich blüht – in unseren Gärten, Parks und eben auch auf dem Friedhof. Doch nicht jeder Hinterbliebene verfügt über die Zeit oder die Möglichkeiten, sich um Grabpflegeaufgaben wie zum Beispiel das tägliche Gießen im Sommer zu kümmern. Daher ist eine pflegeleichte Bepflanzung eine gute Möglichkeit, für das Grab nur wenig Pflege aufwenden zu müssen.

 

Pflegeleichte Bodendecker für den Sommer

Bodendecker wachsen eher in die Breite als in die Höhe und legen sich wie ein dekorativer Teppich über den Boden. Dadurch, dass sie sich flach über die Erde ausbreiten, lassen sie die Ruhestätte gepflegt und sauber aussehen. Zudem schützen sie den Boden vor dem Austrocknen und wirken dem Bewuchs von Unkraut auf dem Grab entgegen.

  • Lein (Nanum) verträgt außerordentlich viel Sonne und gibt sich mit natürlichen Niederschlägen zufrieden.
  • Steinkraut (Alyssum) benötigt sehr wenig Pflege und muss sogar bei Trockenheit nicht allzu oft gegossen werden.
  • Storchenschnabel (Geranium) mag es schattig und eher kühl, übersteht Trockenheit aber ohne Probleme.
  • Auch Dickmännchen (Pachysandra terminalis) fühlen sich an schattigeren Plätzen wohl und sollten zumindest bei starker Trockenheit gewässert werden.
  • Erika (Erica) sind Heidekräuter, die sich mattenförmig in Farben wie Weiß, Rosa und Rot ausbreiten. Sie sind für sonnige bis halbschattige Standorte geeignet.
  • Hauswurz (Sempervivum) ist unglaublich anspruchslos und punktet noch dazu mit seinen markanten Rosetten in roten, bräunlichen oder auch grünen Farbtönen. Mit seinem lateinischen Namen, der übersetzt „ewiges Leben“ heißt, passt er außerdem mehr als gut auf einen Friedhof.

 

Grabgestaltung mit Bodendeckern

Bodendecker sind pflegeleicht und dekorativ, besonders in Kombination mit einzelnen Farbtupfern. © Serafinum.de

 

Grabpflanzen, die mit wenig Wasser auskommen

Pflanzen, die auch in der heißen Jahreszeit längere Trockenperioden ohne Wasser überstehen, sind optimal für das sommerliche Grab, da Hinterbliebene meist nicht jeden Tag zum Gießen kommen können.

  • Bärenfellgras (Festuca scoparia) bevorzugt sonnige Standorte und ist nicht auf eine häufige Wasserzugabe angewiesen.
  • Fetthennen (Sedum) überstehen als Dickblattgewächse längere Trockenzeiten ohne Probleme.
  • Großkelchiges Johanniskraut (Hypericum calycinum) hält Trockenzeiten perfekt durch und erholt sich danach auch wieder recht schnell.
  • Die Immergrüne Heckenkirsche (Lonicera nitida) ist eine typische Friedhofspflanze mit einem sehr geringen Wasserbedarf.
  • Bergenien (Bergenia) versorgen sich größtenteils selbst mit notwendiger Feuchtigkeit.
  • Federgräser (Stipa) sind robuste Ziergräser, die nicht viel Feuchtigkeit benötigen.
  • Sukkulenten können Wasser in ihren Pflanzenteilen speichern, sodass der natürliche Niederschlag eigentlich ausreichend ist. Sie wachsen problemlos auf trockener Erde und vertragen viel Sonne.

 

Pflegeleichte Pflanzen für das sommerliche Grab

Pflegeleichte Pflanzen für das sommerliche Grab. © Serafinum.de

 

GRABBEPFLANZUNG IM SOMMER FÜR SONNIGE GRÄBER

Welche Grabbepflanzung eignet sich für sonnige Gräber im Sommer?

Auch nicht alle Sommerblüher vertragen die Sonne, die im Sommer hoch am Himmel steht. Für viele Blüten und Blätter ist die pralle Sonne eine Bedrohung, die sie verbrennen und verdorren lässt. Gleichzeitig bedeutet ein vollsonniges Grab eine große Trockenheit sowie meist auch einen nährstoffarmen und sandigen Boden. Wählen Sie daher Pflanzen aus, die sich unter solchen Bedingungen wohlfühlen. Passend sind dafür auch Steingartenpflanzen oder solche aus dem Alpen- oder Mittelmeerraum. Zu den beliebtesten Friedhofspflanzen für den Sommer gehören:

  • Geranien (Pelargonium) lieben warme und sonnige Standorte und blühen den ganzen Sommer über.
  • Dipladenien (Mandevilla) sind trockenresistent und sehr blühfreudig.
  • Mittagsgold (Gazanie) verträgt viel Sonnenlicht und mag magere Böden aus Lehm und Sand.
  • Das Husarenköpfchen (Sanvitalia procumbens) hat gelbe Blüten, die sich zu einem dichten Blütenteppich zusammenfügen.
  • Die Flammenblume (Phlox Paniculata), oder auch Sommerphlox genannt, erinnert mit ihren imposanten Blütendolden an lodernde Flammen.
  • Studentenblumen (Tagetes) mit orangefarbigen Blütenbällen sind wahre Sonnenliebhaber.
  • Zauberschnee (Euphorbia hypericifolia) verzaubert die Grabfläche mit seinen hunderten kleinen weißen Blüten und kommt auch mal kürzere Zeit ohne Wasser aus.

 

Die Studentenblume gilt als pflegeleichte Sommerblume.

Die Studentenblume gilt als pflegeleichte Sommerblume. © Serafinum.de

 

GRABBEPFLANZUNG IM SOMMER FÜR HALBSCHATTIGE GRÄBER

Welche Pflanzen eignen sich im Sommer für halbschattige Gräber?

Hecken, Bäume, Mauern und Grabsteine spenden auf Friedhöfen Schatten, sodass viele Gräber nur wenig Sonne abbekommen. Auf halbschattigen Gräbern scheint die Sonne zumindest am Vormittag oder Nachmittag für ein paar Stunden. Doch eine Vielzahl an Pflanzen kommt mit diesen Bedingungen bestens aus:

  • Die Eisbegonie (Begonia Semperflorens) mag es sonnig bis halbschattig und übersteht alle Witterungsbedingungen.
  • Die glockenförmigen Blüten der Stehenden Fuchsie (Fuchsia Hybride) gibt es in den verschiedensten Farben.
  • Das Fleißige Lieschen (Impatiens walleriana) bestitzt viele kleine Blüten, die sich zu einem reichen Blütenteppich zusammenfügen.
  • Männertreu (Lobelia erinus) blüht von Mai bis September in violetten und blau-weißen Farbtönen.
  • Die Japanische Scheinmyrthe (Cuphea hyssopifolia) ist ein immergrüner Halbstrauch, der den ganzen Sommer hinüber von einer Vielzahl kleiner Blüten geschmückt ist.
  • Die Blüten der Niederen Scheinbeere (Gaultheria procumbens) erscheinen im Juli und August in Weiß oder Rosarot und hängen dekorativ an den kurzen Stielen der Pflanze herab. Sie ist ein beliebter Bodendecker, der in den Wintermonaten so manches Grab mit seinen leuchtend roten Früchten schmückt.

 

Die Scheinbeere (vorne mittig) ziert das Grab im Sommer und im Winter.

Die Scheinbeere (vorne mittig) ziert das Grab im Sommer und im Winter. © Stefan Körber – Fotolia.com

 

SOMMERLICHE GRABBEPFLANZUNG FÜR SCHATTIGE GRÄBER

Welche Grabbepflanzung eignet sich für schattige Gräber im Sommer?

Viele Gräber werden auf dem Friedhof von großen Bäumen oder Mauern umgeben, weshalb sie meist völlig im Schatten liegen und um jeden Sonnenstrahl kämpfen müssen. Als Pflanzen, die dieser Herausforderung hervorragend gewachsen sind, eignen sich sogenannte Schattenpflanzen, die mit Feuchtigkeit und extrem wenig Sonne auskommen:

  • Knollenbegonien (Begonia Tuberhybrida) sind wie ihre verwandten Eisbegonien echte Klassiker auf dem Friedhof, doch sind sie im Gegensatz zu ihnen ausgesprochene Schattenliebhaber.
  • Die Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum) bildet im Frühsommer rötliche bis violette Blüten.
  • Die Prachtsperie (Astilbe), fühlt sich auch im tiefsten Schatten wohl und beeindruckt mit ihren fedrigen Blütenrispen in leuchtenden Farben.
  • Die Elfenblume (Epimedium) ist ein echter Juwel unter den Schattenstauden.

 

 

Geeignete Sommerblüher für sonnige, schattige und halbschattige Gräber.

Geeignete Sommerblüher für sonnige, schattige und halbschattige Gräber. © Serafinum.de

 

ZEITPLAN FÜR DIE GRABGESTALTUNG IM SOMMER

Wann sollte welche Aufgabe bei der sommerlichen Grabgestaltung erledigt werden?

Für gewöhnlich wird ein Teil der Grabfläche mit einer winterharten Dauerbepflanzung bestückt, sodass permanent ein gewisses Grundgerüst vorhanden ist und Sie nicht mehrmals im Jahr das gesamte Grab neugestalten müssen. Als Ergänzung pflanzen Sie dann eine Wechselbepflanzung, die saisonal für einen begrenzten Zeitraum geeignet ist. Genauso wie auch in Ihrem Garten zu Hause sollten Sie mit der sommerlichen Grabbepflanzung erst die Eisheiligen abwarten. Denn viele der Pflanzen, die im Juni, Juli und August blühen, sind frostempfindlich. Daher ist es empfehlenswert, erst ab Mitte Mai mit dem Pflanzen zu beginnen, wenn auch alle Frühjahrsblüher – wie zum Beispiel Tulpen oder Narzissen – verblüht sind. Entfernen Sie zuallererst alle alten Reste und Wurzeln der Frühjahrsbepflanzung sowie Unkraut, lockern Sie das Areal gut auf und geben Sie ruhig etwas frische und nährstoffreiche Erde hinzu. Nachdem Sie die Pflanzen und ihre Wurzeln erst einmal gut gewässert haben, können Sie sie nun in die Erde einsetzen. Vorzugsweise sollten Sie das Pflanzen auf die Morgenstunden verlegen. Und auch das Gießen sollten Sie während der Sommermonate am besten am Morgen oder alternativ in den frühen Abendstunden vornehmen, wenn der Boden nicht so aufgewärmt ist und das Wasser nicht so schnell verdunstet, sondern an die Wurzeln gelangt. Außerdem verringern Sie so das Risiko, dass die Pflanze Verbrennungen durch die Sonne erleidet.

 

 

Tipps für die sommerliche Grabbepflanzung

Tipps für die sommerliche Grabbepflanzung. © Serafinum.de

 

GRABGESTALTUNG IM SOMMER MIT STEINEN & KIES

Wie kann ein Grab im Sommer mit Steinen und Kies gestaltet werden?

Eine Grabgestaltung mit Steinen und Kies bietet sich dann an, wenn Sie den Pflegeaufwand für das Grab minimal halten wollen. Denn Materialien wie Kies benötigen äußerst wenig Pflege und sind noch dazu günstig in der Anschaffung. Darüber hinaus haben Steine den Vorteil, dass sie haltbar sind und nicht erneuert werden müssen. Mit Natursteinen wie Granit, Quarz oder Basalt können Sie ein modernes edles Bild auf dem Grab erzeugen. Je nach Bedarf und Ihren eigenen Vorstellungen können Sie dann entweder das gesamte Grab mit Kies auffüllen oder es nur mit einzelnen Steinen zwischen Pflanzen bestücken. Bei letzterer Möglichkeit setzen Sie die Pflanzen besonders gut in Szene, sodass sie zum absoluten Hingucker auf der Grabfläche werden. Alternativ können Sie auch Ihrer Fantasie freien Lauf lassen und individuelle Formen und Muster aus Steinen legen. Heben Sie in jedem Fall die gewünschte Fläche zuerst ein wenig aus und verlegen Sie ein Vlies, das dem Unkrautwachstum entgegenwirkt. Je nach Bedarf sollten Sie hier allerdings einige Aussparungen für Pflanzen oder Dekorationen wie Grableuchten lassen. Anschließend können Sie ganz einfach die gewünschte Stelle mit Kies aufschütten und fertig ist Ihre pflegeleichte Grabgestaltung für den Sommer und das ganze restliche Jahr.

 

Hinweis: Informieren Sie sich jedoch unbedingt im Voraus bei der Friedhofsverwaltung oder in der jeweiligen Ordnung über die Vorschriften, denn nicht jeder Friedhof lässt Kies zur Grabgestaltung zu.

 

Eine Grabgestaltung mit Steinen und Kies sieht sehr modern und edel aus, und ist noch dazu besonders pflegeleicht.

 

GRAB DEKORIEREN

Wie kann ein Grab dekoriert werden?

In erster Linie ist ein Friedhof ein Ort der Trauer und der Erinnerung, aber auch ein Ort der Schönheit. Denn neben einem stilvollem Grabstein mit Inschrift erinnert auch Dekoration und Grabschmuck auf eine sehr persönliche Art und Weise an einen geliebten Menschen.

 

Grabbeet mit Engelsfiguren

Figuren, Laternen und sonstiger Grabschmuck ergänzen die Gestaltung des Grabbeets. ©Serafinum.de

 

Klassische Grabdekoration

Mit einer klassischen und stilvollen Grabdekoration können Sie einen geschmackvollen Ort des Trauerns errichten und das Andenken an den Verstorbenen bewahren. Die Grabgestaltung als Gedenken an die Toten ist in hohem Maße mit Symbolen besetzt. So ist beispielsweise das Kreuz aus der christlichen Tradition heraus immer noch eines der beliebtesten Elemente auf Gräbern. Es findet sich häufig an Grabvasen, Grabsteinen oder auch anderem Grabschmuck wieder. Zur klassischen Grabdekoration gehören außerdem Grabfiguren, die anmutig auf der Grabfläche stehen und für ein unverwechselbares Erscheinungsbild sorgen. Die Figuren bilden vor allem Madonnen, Jesusfiguren und Engel ab, die gerne aus Bronze oder Stein gefertigt werden. Häufig finden Sie auch Kreise oder Kugeln auf Friedhöfen, die dort das Vollkommene und die Vollendung verkörpern. Auch das Herz ist ein Zeichen für die ewige Liebe und die Gedanken an die Verstorbenen. Darüber hinaus ist es üblich, bestimmten Trauerschmuck entsprechend der jeweiligen Anlässe auszutauschen. So werden beispielsweise zum Geburtstag, zum Totensonntag, Allerheiligen, Allerseelen oder auch zu Weihnachten extra Grabgestecke und Kränze auf das Grab gelegt.

 

Klassische Grabdekoration

Ein Windlicht und eine Weihwasserschale gehören zur klassischen Grabdekoration dazu. © Petra Beerhalter – Fotolia.com

 

Moderne Grabgestaltung

„Modern“ meint im Kontext der Grabgestaltung, dass neue Wege eingeschlagen werden und Abstand von traditionellen Gestaltungselementen genommen wird. Als Kontrast zu homogen gestalteten Gräbern werden heutzutage in der modernen Grabgestaltung eine asymmetrische Linienführung, gepaart mit abwechslungsreichen Gestaltungelementen bevorzugt. Auch mit modernen Grabsteinen und Skulpturen können Sie moderne Elemente in die Grabfläche integrieren. Eine Möglichkeit, das Grab modern und edel aussehen zu lassen, ist eine minimalistische Grabbepflanzung. Diese kommt besonders gut zur Geltung, wenn Sie einen Teil des Grabs mit Schmucksteinen oder auch Kies auslegen. Sehr häufig sieht man vor allem geometrische Formen wie Kreise oder Wellenlinien, die sich elegant über die Grabfläche schwingen. Dabei werden sehr gerne verschiedene Steinsorten miteinander kombiniert. Besonders außergewöhnliche Kontraste können Sie erzielen, indem Sie zu einem dunklen Grabstein – zum Beispiel aus Granit – weißen Kies aufschütten.

 

Moderner Grabstein

Moderne Grabsteine heben sich von der Masse ab. © Serafinum.de

 

Lichter & Laternen für das Grab

Lichter und Laternen sind auf Grabstätten sehr beliebt und ein echter Klassiker unter dem Grabschmuck. Als Zeichen der Hoffnung und der Erinnerung erhellen und schmücken sie die letzte Ruhestätte eines geliebten Menschen. Darüber hinaus besitzt das Grablicht eine christliche Symbolik, die von vielen Menschen geschätzt wird: Das flackernde Licht steht neben der Hoffnung auch für den Glauben der Wiederauferstehung, der dem Verstorbenen zeigen soll, dass Sie an ihn denken. Nebenbei wird der sanfte Kerzenschein auf einem Grab von den Hinterbliebenen oft als tröstlich und sehr angenehm empfunden. Unter den Grablichtern gibt es eine Vielzahl verschiedener Variationen wie tatsächliche Kerzen und Laternen, aber auch LED-Grablichter, die mit Batterie betrieben werden.

Der sanfte Kerzenschein auf einem Grab wird von den Hinterbliebenen oft als tröstlich und sehr angenehm empfunden.

 

BILDERGALERIE

Wie kann die Grabgestaltung im Sommer aussehen?

 

VORSCHRIFTEN BEI DER GRABGESTALTUNG IM SOMMER

Gibt es Vorschriften bei der Grabgestaltung im Sommer?

Jeder Friedhof verfügt über eine eigene Friedhofssatzung, die Sie bei der Gestaltung des Grabs auf jeden Fall beachten sollten. Denn aus Gründen der Optik und der Einheitlichkeit wird häufig eine bestimmte Grabgestaltung vorgeschrieben, sodass alle Gräber vergleichsweise ansprechend aussehen. Neben der Größe und der Art des Grabsteins sowie der gesamten Grabfläche gibt es häufig auch Vorschriften bezüglich der Bepflanzung. Einige Friedhöfe besitzen zum Beispiel klare Regelungen, welche Pflanzen und Blumen zu welcher Jahreszeit erlaubt sind. Häufig wird als Ergänzung zur Dauerbepflanzung auch eine saisonale Wechselbepflanzung gefordert. Das heißt, Sie müssten für den Sommer eine passende Bepflanzung mit Blumen und anderen Pflanzen vornehmen. Anderenorts sind einzelne Pflanzenarten nicht gestattet oder die Pflanzen dürfen eine bestimmte Höhe nicht überschreiten. Andere Friedhofsordnungen geben vor, dass auf jedem Grab eine kleine Hecke als Rahmenbepflanzung gesetzt werden muss. Informieren Sie sich daher am besten im Voraus entweder in der Friedhofsordnung, bei der Friedhofsverwaltung oder der zuständigen Gärtnerei über eventuelle Richtlinien und Vorschriften.

ZUSAMMENFASSUNG

Welche Ideen gibt es für die moderne Grabgestaltung im Sommer?

Sobald die Frühjahrsblumen verblüht sind und sich der Sommer nähert, können Sie sich der sommerlichen Grabgestaltung widmen. Warten Sie mit dem Setzen der Pflanzen allerdings am besten bis nach den Eisheiligen, um sie vor Frost zu schützen. Wählen Sie für den Sommer vor allem pflegeleichte Bodendecker und andere Arten, die gut mit Trockenheit auskommen und nicht so häufig gegossen werden müssen. Bei der Auswahl der Pflanzen sollten Sie außerdem unbedingt auf deren Ansprüche bezüglich des Standortes achten. Sonnenliebende Pflanzen sollten Sie also auch wirklich nur dann verwenden, wenn das jeweilige Grab die meiste Zeit des Tages in der Sonne liegt. Für schattigere Gräber eignen sich sogenannte Schattenpflanzen, die auch mit weniger Sonne gut klarkommen. Als Ergänzung zu einer harmonischen Bepflanzung passt eine Dekoration mit Laternen, Figuren und anderen Elementen, um das Grab des Verstorbenen stilvoll zu schmücken und ihm zu gedenken.

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veröffentlicht am: 02 August 2019 - aktualisiert am: 13 August 2019

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Autor bei Gartentraum

Jenny Röck

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