Pfingsten 2020 – 2030: Bedeutung + Top-25 lustige & liebe Pfingstgrüße

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Pfingsten – genauer gesagt Pfingstsonntag und Pfingstmontag – ist jedem bekannt, der im Mai und Juni einen Blick in den Kalender wirft. Aber was hat es mit diesen Tagen auf sich? Dieser Frage möchten wir in diesem Beitrag nachkommen. Doch wir wollen nicht nur den historischen Hintergrund und die Bedeutung klären. Wir haben für Sie außerdem lustige und liebevolle Pfingstgrüße zusammengetragen, die Sie zum nächsten Pfingstfest an Ihre Freunde, Verwandten und Bekannten richten können.

PFINGSTEN 2020 - 2030

Wann ist Pfingsten in den 2020er Jahren?

Pfingsten verteilt sich auf zwei aufeinanderfolgende Tage – dem Pfingstsonntag und den Pfingstmontag. Die Termine für Pfingsten richten sich ähnlich wie bei Christi Himmelfahrt und Fronleichnam nach dem Datum des Osterfests. Der Pfingstsonntag datiert sich immer auf den 50. Tag nach der Osterzeit. Die Termine, wann Pfingsten stattfindet, können bis zu einem Montag auseinanderliegen. So ist der frühste Termin für Pfingstsonntag der 10. Mai und der späteste Termin ist der 13. Juni. Schon von einem Jahr auf das andere können sich große Schwankungen zeigen. Während der Pfingstsonntag im Jahr 2020 am 31. Mai war, ist er 2021 schon am 23. Mai. Im Jahr 2022 springt der Termin dann auf den 05. Juni vor, bevor er 2023 wieder in den Mai zurückfällt. Die Differenz in den Jahren 2024 und 2025 ist sichtlich groß. 2025 findet der Pfingstsonntag erst am 08. Juni statt, obwohl der Termin im Vorjahr auf den 19. Mai fiel. Solche Extrema lassen sich dann auch in den Folgejahren beobachten. 2026, 2027 und 2029 datiert sich der Pfingstsonntag wieder auf Mitte Mai und in den Jahren 2028 und 2030 springt der Termin plötzlich wieder auf Anfang Juni vor.

Daten für Pfingsten in 2020-2030

Daten für Pfingsten in 2020-2030. ©Serafinum.de

PFINGSTEN ALS FEIERTAG - WELCHE BUNDESLÄNDER FREI HABEN

Ist Pfingsten in Deutschland ein Feiertag?

Obwohl Pfingsten bundesweit anerkannt ist, haben die Pfingsttage in jedem deutschen Bundesland einen anderen Status. Grund dafür ist, dass sich Pfingsten auf zwei Tage verteilt – dem Pfingstsonntag und den Pfingstmontag – und für beide Tage gelten unterschiedliche bundesgesetzliche Regelungen. Dies betrifft vor allem den Pfingstsonntag. Dieser konnte sich im Gegenzug zum Pfingstmontag nicht den Titel „Feiertag“ einholen. Der Pfingstsonntag erhält auch kaum bundesgesetzliche Sonderregelungen, stattdessen wird er mehr oder weniger wie ein regulärer Sonntag angesehen. Der Pfingstmontag untersteht jedoch bundesweit dem gesetzlichen Feiertagsschutz. Allerdings ist auch der Pfingstmontag mittlerweile als Feiertag umstritten. In Italien und Schweden wird dieser Tag beispielsweise nicht länger als Feiertag begangen. Und 2005 entbrannte auch in Deutschland eine Diskussion darüber, ob der Pfingstmontag abgeschafft werden sollte. Allerdings wurde dieser Vorschlag vom gesamten Bundestag sowie von den Gewerkschaften und Kirchen abgewehrt, sodass uns der Pfingstmontag in Deutschland als Feiertag erhalten bleibt. Welche Feiertagsgesetze zu Pfingsten gelten und welche Bundesländer frei haben, möchten wir Ihnen anschließend etwas näher vorstellen.

Für den Pfingstsonntag und Pfingstmontag gelten unterschiedliche Feiertagsbestimmungen.

Pfingstsonntag & Pfingstmontag als Feiertag in Deutschland

Die Regelungen für den Pfingstsonntag und Pfingstmontag sind unterschiedlich. Der Pfingstsonntag ist in Deutschland kein gesetzlicher Feiertag, der bundesweit einheitlich geregelt ist. Für ihn gelten, anders als zum Totensonntag, auch keine besonderen Einschränkungen. In fast allen Feiertagsgesetzen der Bundesländer wird der Pfingstsonntag wie ein ganz normaler Sonntag gehandhabt. Das bedeutet, dass für diesen Tag keine besonderen Bestimmungen anfallen und auch ganz normal gearbeitet werden kann. Das wiederum heißt, dass Geschäfte – beispielsweise Blumenläden, Kinos, Gaststätten, Bäckereien, Museen, Zoos, Geschäfte in Bahnhöfen, Busbahnhöfen und Co. – regulär geöffnet haben. Wer an diesem Tag arbeiten muss, darf, außer in Brandenburg, auch keinen Feiertagszuschuss erwarten. Am Pfingstmontag sieht die Sache jedoch schon wieder ganz anders aus. Der Pfingstmontag ist bundesweit als gesetzlicher Feiertag festgelegt, folglich gilt an diesem Tag allgemeine Arbeitsruhe.

Schulferien zu Pfingsten in 2021 in Deutschland

Mit dem Pfingstmontag, an dem sowieso alle Schulen geschlossen haben, wird in vielen Bundesländern der Start der Pfingstferien markiert. Allerdings werden die Ferien von allen deutschen Bundesländern anders geregelt und festgelegt. Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Saarland schließen den Pfingstmontag (25. Mai) einfach in die Schulferien mit ein. Sachsen-Anhalt und Hamburg haben ebenfalls längere Schulferien. Hier beginnt die Ferienzeit jedoch schon vor Pfingsten. Andere Bundesländer bestimmen keine längere Ferienzeit, sondern legen bloß unterrichtsfreie Tage fest. Hierzu zählt nicht der 25. Mai, sondern auch der 14. Mai. In Berlin, Brandenburg und Thüringen gilt der 14.05. als einziger Ferientag. Der Pfingstmontag wird hier nicht als Ferientag angerechnet, obwohl die Schulen an diesem Feiertag natürlich dennoch geschlossen bleiben. In Schleswig-Holstein wird der 14. Mai um den Brückentag des 15. Mai ergänzt und in Bremen und Niedersachen gelten sowohl der 14. Mai als auch der 25. Mai als Ferientage. Hessen ist das einzige Bundesland, welches weder Pfingstferien noch unterrichtsfreie Tage zur Pfingstzeit anbietet. Natürlich gilt auch hier der Pfingstmontag als Feiertag, allerdings wird er von den Schulen nicht als Ferientag anerkannt. Für eine bessere Übersicht haben wir hier die unterschiedlichen Ferienregelungen der Bundesländer für Sie zusammengefasst:

Pfingstferien in den verschiedenen Bundesländern

Pfingstferien in den verschiedenen Bundesländern. ©Serafinum.de

BEDEUTUNG & HINTERGRUND VON PFINGSTEN IN DER KIRCHE

Was bedeutet Pfingsten in der Kirche?

Pfingsten ist für die Kirche ein Hochfest – sowohl in den evangelischen als auch in den katholischen Kirchen. Aber wieso? Warum wird dem Pfingstfest in der Religion solche eine große Bedeutung zugemessen? Die Gründe dafür finden sich in der Entstehungsgeschichte. Und diese reicht weit zurück – bis hin zur Gründung des Christentums selbst. Man könnte sogar sagen, dass Pfingsten wesentlich dazu beigetragen hat, dass sich der christliche Glaube entwickeln konnte. Und paradoxerweise konnte Pfingsten erst aus dem Judentum heraus entstehen. Die historischen Hintergründe sind komplex und eng miteinander verflochten. Wir erklären Ihnen deshalb kurz und knapp, wo die Ursprünge des Kirchenfests liegen, welche historische und symbolische Bedeutung Pfingsten besitzt und wie die Entstehung des Pfingstfestes im Neuen Testament beschrieben wurde.

Pfingstrose blüht zu Pfingsten

Die Pfingstrose blüht im Mai und schmückt deshalb zu Pfingsten viele Kirchen.

Jüdischer Bezug zu Pfingsten

Die Entstehung des Pfingstfests liegt weit in der Vergangenheit zurück und hat keine christlichen, sondern jüdische Wurzeln. Ursprünglich geht das christliche Hochfest aus dem jüdischen Wochenfest „Schawuot“ hervor. Dieses findet 50 Tage nach dem jüdischen Hauptfest Pessach statt, welches auch als jüdisches Osterfest bezeichnet wird. Schon hier ist die Parallele zu dem uns bekannten Pfingsten erkennbar. Das Pfingstfest wird nämlich auch 50 Tage nach (dem christlichen) Ostern gefeiert. Während Pessach den Beginn der Erntezeit einläutet, wird mit dem Schawuot das Ende der Weizenernte gefeiert. Ursprünglich ist das Schawuot also ein Erntedankfest, welches traditioneller Weise in Jerusalem gefeiert wird. Allerdings trägt dieses Fest auch noch eine tiefere Bedeutung. Es wird gefeiert, um das jüdische Volk an das Geschenk zu erinnern, welches ihm zuteilwurde: Moses hatte auf dem Berg Sinai die heilige Tora und die Zehn Gebote Gottes empfangen.

Pfingsten im Christentum

Pfingsten zählt neben Weihnachten und Ostern zu den bedeutendsten Festen im christlichen Kirchenjahr. Die Teilung der christlichen Kirchen in Katholizismus und Protestantismus führt traditionell zu unterschiedlichen Bräuchen, Festen und Sitten. Allerdings trifft dies nicht auf das Pfingstfest zu. Pfingsten ist ein Hochfest, welches sowohl von der evangelischen als auch von der katholischen Kirche auf gleich Weise begangen wird. Es ist ein umfassendes, auch alle christlichen Kirchen umspannendes Hochfest. Pfingsten gilt als Gründungstag der christlichen Kirche allgemein deshalb auch kein „evangelisches Pfingsten“ oder ein „katholisches Pfingsten“. Pfingsten setzt ein Zeichen für Verbundenheit, dies kommt auch in der Entstehungsgeschichte von Pfingsten zum Ausdruck. Christen aller Welt sollen sich zusammenfinden und, unabhängig aus welchen Kulturen sie stammen oder welche Sprachen sie sprechen, zusammen feiern. Obwohl sich der christliche Glaube in zwei Tendenzen zerteilt hat, werden auch heutzutage anlässlich zum Pfingstfest Versuche unternommen, die Differenzen zu überwinden und Kirchen, wenn auch nur kurzzeitig, zu einen. So wird das Pfingstfest mancherorts in einem Zusammenschluss von evangelischen Gemeinden und katholischen Schwesterkirchen gemeinsam gefeiert.

 

Das Pfingstfest ist in der christlichen und jüdischen Religion ein Symbol für den großen Traum vom friedlichen Miteinander aller Menschen.

Pfingstgeschichte im Überblick

Das christliche Pfingstfest hat jüdische Wurzeln. Doch wie wurde aus dem jüdischen Wochenfest Schawuot ein christliches Hochfest? Dies liegt zu einem großen Teil daran, das Jesu selbst sehr stark vom Zyklus der jüdischen Feste geprägt war. Die Überlieferung besagt, dass er jedes Jahr zum jüdischen Osterfest pilgerte. Seine letzte Pilgerreise nach Jerusalem markiert die Entstehungsgeschichte des christlichen Hochfestes. Beim Pessachmahl, welches Jesu mit seiner Mutter, seinen Verwandten und Aposteln abhielt, stiftete er mit Brot und Wein eine neue Feier, die bis heute in der Eucharistie zu seinem Gedenken gefeiert wird. Der Fortlauf der Geschichte wird im Evangelium beschrieben: Auf Jesus‘ Gefangennahme folgt sein Prozess und seine Verurteilung zum Tod am Kreuz. Das Urteil wurde genau vor dem Pessachfest vollstreckt. Dann folgt der Ostermorgen mit dem leeren Grab sowie die Auferstehung Christi. Jesu erschien seinen Jüngern und erteilte ihnen den Auftrag, wie gewohnt zum Schawuot nach Jerusalem zu pilgern und dem jüdischen Erntedankfest beizuwohnen. Und genau zum ersten Festtag geschah ein bedeutsames Ereignis, welches als Pfingstwunder bekannt ist und in der Apostelgeschichte überliefert ist. Den zwölf Aposteln offenbarte sich der Heilige Geist. Durch die göttliche Macht dazu fähig, alle Sprachen der Welt zu verstehen und zu sprechen, mischten sich die erleuchteten Anhänger Jesu unter die Pilger und verbreiteten die Kunde vom Schöpfergeist. In der Apostelgeschichte wird dies wie folgt beschrieben:

„Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Kyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber – wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.“ (Apostelgeschichte 2,1-11)

GOTTESDIENST ZU PFINGSTEN

Wie wird Pfingsten in der Kirche gefeiert?

Pfingsten gilt im Christentum als das Geburtsfest der Kirche und als der Beginn der Kirchengeschichte. Das allein wären schon Gründe, die es zu feiern gäbe. Doch zum ersten Pfingstfest wurde den Menschen eine bedeutsame Gabe übergeben: Der Heilige Geist. Die Sendung dieses Gottesgeschenks steht auch noch heute im Zentrum des kirchlichen Hochfests. Am Gottesdienst zu Pfingsten wird das Kommen des Heiligen Geistes gefeiert und es wird erbittet, diese Gabe erneut auf die Menschen weltweit hinabzusenden. Auch die friedensstiftende Bedeutung von Gottes Geist wird innerhalb des Gottesdiensts angesprochen. Es soll an das erste Pfingstfest erinnert werden, an das Herabkommen des Heiligen Geists und an das freudige und missionarische Handeln der Apostel, die Botschaft freimütig mit den in Jerusalem versammelten Pilgern und letztendlich mit dem Rest der Menschheit zu teilen.

Gottesdienst zu Pfingsten

Im Gottesdienst zu Pfingsten wird traditionell das Kommen des Heilige Geists gefeiert.

Gottesdienst am Pfingstsonntag & Pfingstmontag

Sowohl am Pfingstsonntag als auch am Pfingstmontag werden Gottesdienste abgehalten. Natürlich führt jede Kirche ein eigenes Programm auf, allerdings wird ein ähnlicher Ablauf eingehalten. In den letzten Jahrzehnten hat das Bedürfnis nach ökumenischen Gottesdiensten zu Pfingsten immer stärker zugenommen. Das sind gemeinsame Gottesdienste, die von Christen verschiedener Konfessionen begangen werden. Eucharistiefeiern sind hier ausgeschlossen. Der gemeinsame Gottesdienst besteht stattdessen aus Gebeten, Schriftlesungen, Liedern, der Predigt und der Fürbitte. Diese Bestandteile fördern das Bemühen um Einheit. Der geeinte Gottesdienst soll an den Ursprung des Christentums erinnern – an den Traum, die Menschen in einer Kirche unter einen Glauben zu vereinen. Ökumenische Gottesdienste sind ein Versuch, die Einheit der Christen, wenn auch nur für kurze Zeit, wiederherzustellen und in der Gemeinschaft die Entstehung des christlichen Glaubens zu feiern.

Die Kirchen feiern zu Pfingsten das Kommen des Heiligen Geists und die Glaubenseinheit der Christen, die alle Sprachgrenzen überwindet.

Kindergottesdienste zu Pfingsten

Auch für die Kinder wird zu Pfingsten ein Gottesdienst abgehalten. Hier ist das Programm natürlich etwas leichter und spielerischer aufgebaut. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Kindergottesdienst zu gestalten. Nach einer feierlichen Eröffnungsrede können ähnlich wie bei dem normalen Pfingstgottesdienst Gebete und Lieder im Wechsel vorgetragen werden. Diese sind natürlich einfach und kinderfreundlich geschrieben, sodass die Kleinen die Texte auch mitsprechen und mitsingen können. Und auch hier wird eine Lesung abgehalten. Allerdings keine langen Predigten oder das Vorlesen von Bibelstellen. Stattdessen kann eine Art kleines Theaterspiel aufgeführt werden. Ein oder mehrere Erzähler führen die Kinder dann spielerisch an die Geschichte und Bedeutung von Pfingsten heran. Das Pfingstgeschehen wird dabei wie eine Erzählung vorgetragen. Durch Bildkulissen und Kostüme wird die Geschichte anschaulicher und fängt die Aufmerksamkeit der Kinder ein. Die Darstellung des Pfingstwunders ist oftmals der Höhepunkt der Geschichte: Ein Sturm, ein Feuerregen und das Reden in fremden Sprachen! Und natürlich darf das Happy End, die Vereinigung der Menschen in der ersten christlichen Gemeinde, nicht vergessen werden. Um das Interesse der Kinder aufrecht zu erhalten, wird der Kindergottesdienst oftmals interaktiv gestaltet. So kann es beispielsweise zu einem Dialog zwischen Erzähler und Kindern kommen. Mit thematischen Spielen, Bastel- und Malarbeiten wird der Kindergottesdienst gelungen abgerundet. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, sich ihre eigenen Gedanken zum Thema Pfingsten zu machen und ihre eigenen Gedanken und Gefühle darzustellen.

DIE SCHÖNSTEN BIBELSTELLEN ZU PFINGSTEN

Welche Bibelstellen passen zu Pfingsten?

In den Gottesdiensten zu Pfingsten werden die Bibelstellen herangezogen, die sich mit der Aussendung oder die Ausgießung des Heiligen Geists beschäftigen. Aus diesem Grund ist die Apostelgeschichte des Lukas ein wesentlicher Bestandteil für die Lesungen. In dieser wird das gesamte Pfingstgeschehen dargestellt. Auch für die Kindergottesdienste bietet diese Bibelstelle eine optimale Grundlage. Nach dieser kann dann eine leicht verständliche Erzählversion für Kinder erstellt werden. Allerdings eignen sich auch andere Bibelstellen für Pfingsten, sofern sie das Pfingstgeschehen direkt oder symbolisch ansprechen. Hierzu zählen beispielsweise ausgewählte Passagen aus dem Evangelium nach Lukas oder Johannes. Die Bibelstellen werden jedoch nicht nur für die Gottesdienste benutzt, sie eignen sich auch als Sprüche für Pfingstkarten. Wir haben Ihnen hier die schönsten Bibelstellen herausgesucht, die sich für den Anlass des Pfingstfests eignen.

Bibelstellen zu Pfingsten

Die schönsten Bibstellen zu Pfingsten können als Pfingst-Spruch verschickt werden.

  • „Und siehe, ich will auf euch senden die Verheißung meines Vaters. Ihr aber sollt in der Stadt Jerusalem bleiben, bis ihr angetan werdet mit der Kraft aus der Höhe.“ (Lukas 24:49)
  • „Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.“ (Apostelgeschichte 2:3-4)
  • „Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“ (Apostelgeschichte 1:8)
  • „Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.“(Apostelgeschichte 2:1-1)
  • „Als ich aber anfing zu reden, fiel der Heilige Geist auf sie ebenso wie am Anfang auf uns.“ (Apostelgeschichte 11-15)
  • „Wenn aber jener, der geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden.“ (Johannes 16:13)
  • „Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeglichen unter ihnen. Und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, zu predigen mit anderen Zungen, nach dem der Geist ihnen gab auszusprechen.“ (Apostelgeschichte 2:3-4)
  • „Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.“ (Römer 5:5)

PFINGSTBRÄUCHE IM ÜBERBLICK

Welche Pfingstbräuche gibt es?

Die Pfingstbräuche haben eine lange Geschichte hinter sich und stammen teilweise aus vorchristlicher Zeit. Noch heute lässt sich der Ursprung mancher Traditionen und Bräuche aus heidnischen Festen und Legenden erkennen. Diese wurden dann nach der Entstehung der christlichen Kirche abgeändert oder abgelöst. Heute sind die christlichen Bräuche allerdings nicht mehr ganz so bekannt. Und das, obwohl Pfingsten zu den bedeutendsten Festen im Kirchenjahr zählt und als Geburtstag der christlichen Kirche gefeiert wird. Viel bekannter sind heutzutage die weltlichen Pfingstbräuche, die zwar einen gewissen christlichen Bezug aufweisen, im Grunde jedoch auf heidnische oder lokale Traditionen zurückzuführen sind. Wir möchten die Erinnerung an das bunte und fröhliche Pfingstbrauchtum wiederauffrischen. Deshalb haben wir hier für Sie die weltlichen und die christlichen Pfingstbräuche für Sie in einem Überblick zusammengetragen.

Christliche Pfingstbräuche

Die christlichen Pfingstbräuche haben natürlich einen starken Bezug zur biblischen Geschichte des Pfingstgeschehens. Im kirchlichen Pfingstbrauchtum werden oft Pfingstsymbole eingebunden oder die Sendung des Heiligen Geists erbeten. Pfingstritte haben eine lange Tradition und lassen sich auch noch heutzutage beobachten. Am Pfingstsonntag reiten Männer zu Pferd mit einem Kreuz über die Wiesen und Felder. Dabei singen sie geistliche Lieder und beten um himmlischen Segen für die Gemeinde. Der Große Wettersegen verfolgt ein ähnliches Ziel. Dies ist ein Gebet, bei dem die Geistlichen und die Gemeindemitglieder um eine gute Ernte bitten. Das Pfingstsymbol des Feuers findet sich in viele kirchlichen Pfingstbräuchen wieder. So wurde und wird in vielen vielerorts Werg verbrannt und dessen Asche während des Gottesdiensts aus dem Kirchengewölbe auf die anwesende Gemeinde verstreut. Dies sollte die Ankunft des Heiligen Geists auf der Erde symbolisieren. Manche Kirchen ließen statt Werg Rosenblätter auf die Köpfe der Anwesenden herabregnen. Das Zünden eines Pfingstfeuers war auch sehr beliebt, ist heute jedoch weniger bekannt. Der Brauch lässt sich auf die Feuerzungen des Heiligen Geists zurückführen, von denen in der Apostelgeschichte berichtet wird. Allerdings ist dieser Brauch im Vergleich zum bekannteren Osterfeuer verblasst. Auch das Aufstellen von Pfingstkerzen auf dem Frühstückstisch ist ein Brauch, der etwas in Vergessenheit geraten ist. Das „Heilig-Geist-Schwingen“ wiederum ist ein Brauch, der vor allem im Mittelalter sehr beliebt war. Bei diesem wurden entweder lebende Tauben in der Kirche frei gelassen oder aber eine aus Holz geschnitzte Taube wurde mit einer Schnur über den Köpfen der Gottesdienstbesucher aufgehängt.

Weltliche Pfingstbräuche

Obwohl es bei den weltlichen Pfingstbräuchen regionale Unterschiede gibt, ist ihnen doch eines gemeinsam: Sie orientieren sich nicht an der biblische Pfingstgeschichte, sondern haben einen stärkeren Bezug zur Natur oder zu den Jahreszeiten. Mit dem Pfingstfest wird der Frühling begrüßt und für eine ertragreiche Ernte gebeten. In Form von fröhlichen und bunten Pfingstfesten wird das Wachstum und die Fruchtbarkeit der Felder und Weiden beschworen. Das Dorf oder die Gemeinde wird mit Blumengestecken und Bannern geschmückt. Vor allem das Schmücken und Verzieren der Brunnen und Quellen mit Birkenstämmchen, aber auch mit bunten Bändern und Schleifen oder auch mit ausgeblasenen und farbig angemalten Eiern, geht auf eine alte germanische Tradition zurück. Dieser Brauch ist auf die Verehrung der Quell- und Brunnengeister zurückzuführen – denn Wasser ist nun mal Ursprung für alles Wachsen und Leben.

Pfingstbaum als Tradition

Das Aufstellen eines Pfingstbaumes hat eine lange Tradition.

Das Aufstellen von Pfingstbäumen bzw. Maibäumen zählt zu den ältesten Traditionen zu Pfingsten. Bei einem Pfingstbaum handelt es sich in der Regel um einen hohen Baumstamm mit abgesägten Ästen. Dieser wird auf dem Festplatz aufgestellt und feierlich mit Bändern, Fahnen und einem Pfingstkranz beschmückt. Der Pfingstbaum bildet dann den Mittelpunkt des Pfingstfests, um den sich die Feiernden zu ausgelassene Pfingsttänzen versammeln können. In manchen Fällen wird auch eine frisch geschlagene junge Birke vor den Häusern aufgestellt. Diese werden von jungen Männern ausgefahren. Für ihre Lieferung werden sie dann traditionell mit Erfrischungen, alkoholischen Getränken, Essen oder einem kleinen Taschengeld entlohnt. Auch der Maibaumklau, bei dem der aus dem Nachbardorf stibitzte Pfingstbaum nur im Austausch gegen Bier ausgelöst wird, ist ein beliebter weltlicher Brauch. Generell ist Pfingstbier (für Männer), aber auch Pfingstmilch (für Mädchen und Frauen) ein zentraler Bestandteil des Pfingstfests. Und die Wahl einer Pfingst- oder Maikönigin ist einer der Höhepunkte auf dem Pfingstfest. Fruchtbarkeitsriten sind weltliche Pfingstbräuche, die sich speziell auf die anstehende Erntezeit beziehen. Die Riten Pfingstblüttler, Pfingstlümmel und Wasservogel lassen sich auf die Legende vom Grünen Georg bzw. des Pfingst- oder Maikönigs zurückführen. Dieser ist ein natürliches Wesen, welches die Erde befruchtet, sein Leben für eine gute Ernte aufgibt und erst im nächsten Frühling wieder aufersteht. Auch die Wahl des Pfingstochsen ist ein Brauch, der einen jahreszeitlichen Hintergrund hat. Früher war es üblich, das Vieh an Pfingsten zum ersten Mal zum Grasen auf die Weide zu führen. Der Zug der Nutztiere wurde dabei oft von einem auffällig geschmückten Leittier feierlich angeführt.

 

SYMBOLE VON PFINGSTEN

Welche Symbole sind typisch für Pfingsten?

Symbole zu Pfingsten

Symbole zu Pfingsten. ©Serafinum.de

Pfingsten ist ein christliches Kirchenfest. Dies spiegelt sich auch in der Symbolik wieder. Die weiße Taube zählt zu den bekanntesten bildlichen Symbolen im Christentum. Aus Holz geschnitzt findet sich der Vogel auch oft als Gestaltungselement im Kirchenschiff, auf der Kanzel oder am Taufbecken wieder. Die Taube steht für Reinheit und Frieden. In Verbindung mit dem Pfingstfest kommt ihr noch eine stärkere Bedeutung zu. Sie symbolisiert den Heiligen Geist, den Gott aus dem Himmel auf die Erde geschickt hat, um die Apostel Jesu und letztendlich die ganze Christenheit zu erleuchten. Im Johannesevangelium heißt es sogar, dass der Heilige Geist bei der Taufe Jesu wie eine Taube über dem Gotteskind geschwebt haben solle. Auch die Pfingstrose ist, wie der Name schon verrät, ein typisches Symbol für Pfingsten. Und die Blume besitzt ebenfalls eine christliche Bedeutung, deren Ursprung in einer Legende lag. Der Legende nach gab es eine Frau (mal wird sie Ruth, mal Magdalena genannt), die von den Taten Jesus‘ hörte und ihn unbedingt kennenlernen wollte. Als dieser durch ihre Stadt Galiläa zog, erfüllt sich endlich ihr Wunsch. Sie wich ihm tagelang nicht von der Seite und wäre am liebsten mit ihm weitergezogen, wenn ihre Familie sie nicht gebraucht hätte. Als Ruth später von der Kreuzigung Jesus‘ erfährt, bricht sie hoffnungslos in ihrem Rosengarten zusammen und weint bitterlich, bis ihre Trauer auf wundersame Weise gelöst wird. Einige Wochen später erfährt Ruth dann von Jesu Auferstehung, von der Himmelfahrt und dem Pfingstwunder. Als sie dann in ihren Rosengarten zurückkehrt, ist dieser mit Rosen bedeckt, die plötzlich keine Dornen mehr tragen. „Gott hat die Dornen fortgenommen und das Leid in Freude verwandelt.“ (Zitat unbekannt). Außerdem gehört das Feuer ebenfalls zu den Pfingstsymbolen. Die vom Heiligen Geist erleuchteten Apostel werden in vielen Abbildungen mit Feuerzungen über den Köpfen dargestellt. Diese sollen einerseits die Erleuchtung der Jünger durch den Schöpfergeist symbolisieren und andererseits den Enthusiasmus darstellen, mit denen die Apostel das Evangelium in die Welt hinaustragen sollen.

Weiße Taube zu Pfingsten

Die weiße Taube ist das Symbol für Pfingsten.

DIE SCHÖNSTEN PFINGSTSPRÜCHE

Welche Sprüche können zu Pfingsten versendet werden?

Pfingsten es ein schöner Anlass, um den Lieben mal wieder zu schreiben. Egal ob gläubig oder nicht, über ein paar liebe Worte und freundliche Feiertagsgrüße freut sich jeder. Pfingstkarten gibt es mittlerweile auch nicht nur in Papierformat, sondern auch digital! Die Grußkarten sind mit Motiven gestaltet, die fröhlich und passend zur Jahreszeit des Spätfrühlings bzw. Frühsommers sind: buntblühende Blumen (allen voran die Pfingstrosen), Vögel und andere Tierbilder sind die Klassiker unter den Kartenmotiven. Aber auch religiöse Motive sind sehr beliebt: ein Lichtstrahl, der symbolisch für die Sendung des Heiligen Geists steht, bunte Kirchenfenster und Mosaike oder eine Taube als Symbol des Schöpfergeists. Nachdem eine passende Karte ausgewählt wurde, geht es nun ans Schreiben. Aber welche Worte eignen sich für diesen Anlass? Hier haben wir die schönsten Pfingstsprüche und passende Zitate für Sie herausgesucht.

Weltliche Pfingstsprüche:

  • Erhole Dich gut und genieße die freien Pfingsttage!
  • Genieße das lange Pfingstwochenende! Du hast Dir eine Auszeit wahrlich verdient.
  • Wir wünschen Euch schöne und sonnige Feiertage mit viel Frohsinn, Lachen und gutem Essen!
  • Wir wünschen Euch ein wunderschönes und besinnliches Pfingstfest im Kreise der Familie!

Religiöse Pfingstsprüche:

  • Was ist der Heilige Geist? Er ist ein warmer Sonnenstrahl, der direkt ins Herz trifft und es ganz mit Licht und Liebe ausfüllt. (Unbekannt)
  • Möge Dich der Herr segnen und seinen Heiligen Geist auch auf Dich herabsenden.
  • Ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein segensreiches Pfingstfest!
  • „Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke,
    Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue,
    Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe,
    Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte,
    Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere.“ (dem heiligen Augustus zugeschrieben)

Sprüche und Zitate von Dichtern und Denkern:

  • Der Pfingsttag kennt keinen Abend,
    denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter. (Theodor Fontane)
  • Schöne Zeit von Himmelfahrt
    Bis zum nahen Pfingsten,
    Wo der Geist sich offenbart
    Groß auch im Geringsten. (Hermann von Lingg)
  • Walle, walle, Geist der Liebe,
    Unaufhaltsam, froh und frei,
    Dass ein jeder unserer Triebe,
    Strahlend, wie sein Urquell sei. (Max von Schenkendorf)
  • Das Fest der Pfingsten kommt im Hall der Glocken,
    Da jauchzt in Frühlingsschauern die Natur;
    Auf jedem Strauch des Waldes und der Flur
    Schwebt eine Ros‘ als Flamme mit Frohlocken. (Emanuel Geibel)
  • Glockenklang erschallt vom Dom, Und zur Lust des Maien
    Wallt hinaus der Menschenstrom, Alles will sich freuen! (Hermann Lingg)
  • Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen;
    Es grünten und blühten
    Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn,
    in Büschen und Hecken.Übten ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel;
    Jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen,
    Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde. (Pfingsten von Johann Wolfgang von Goethe)

LUSTIGE PFINGSTGRÜßE FÜR WHATSAPP & CO.

Welche lustigen Pfingstgrüße gibt es?

Pfingsten ist ein fröhliches Fest – der Winter ist nun endlich vorüber, die Sonne scheint, die Natur erwacht und das Wochenende wird auch noch verlängert. Endlich mal Zeit zum Entspannen, Ausschlafen oder für ein feuchtfröhliches Feiertagsfest. Mit einem passenden Pfingstgruß können Sie Ihre Freunde und Ihre Familie auf das lange Pfingstwochenende einstimmen. Sie wollen jedoch nicht auf eine traditionelle Pfingstkarte zurückgreifen, sondern mit einem originellen Spruch, einem lustigen Pfingstgruß oder einer witzigen Karikatur ein Lächeln auf das Gesicht des Empfängers zaubern? Dann verschicken Sie doch ein paar lustige Pfingstgrüße! Sie können Ihre humorvolle Nachricht ganz traditionell mit der Post verschicken, allerdings macht es der technische Fortschritt möglich, die Pfingstgrüße auch auf anderem Wege zu übermitteln: via E-Mail, WhatsApp, als Clip Art, Grafik oder als bewegliches Bild (Graphics Interchange Format oder kurz GIF). Hier haben wir eine kleine Sammlung von lustigen Pfingstgrüßen für Sie zusammengestellt.

  • Ein freier Montag ist ein toller Montag! Ich wünsche euch einen tollen Pfingstmontag!
  • Er stört euch nicht im Geringsten. Denn es ist Pfingsten.
  • Pfingsten! Der Heilige Geist steht vor der Tür! Ach nee, doch nur die Verwandtschaft.
  • Keine Ahnung, wer dieser Pfingsten ist. Aber sein Montag ist geil …
  • Nein, ich bin nicht dick. Das sind Frühlingsrollen.
  • Pfingsten – Frühling – endlich ist die Zeit da, in der man wieder in Unterwäsche auf dem Balkon liegen und die Nachbarn optisch belästigen kann.
  • Ist es zu Ostern schön und warm, kommt die Verwandtschaft und frisst dich arm. Ist es zu Pfingsten schön und heiter, kommt sie wieder und frisst weiter!
  • Denken Sie heute daran, die Supermärkte wie ein Eichhörnchen auf Speed zu stürmen, sonst werden Sie über Pfingsten jämmerlich verhungern!
  • Pfingstspuk ein für alle Mal vorbei: Ghostbusters machen „Heiligen Geist“ unschädlich.

ZUSAMMENFASSUNG

Was sollte man über Pfingsten wissen?

Pfingsten ist eines der wichtigsten Feste innerhalb der christlichen Kirche. Der Überlieferung nach wurde zum ersten Pfingstfest der Heilige Geist auf die Erde geschickt, um den Jüngern Christi Gottes Wort zu verkünden. Von neuem Glauben erfüllt, gingen die Apostel raus in die Welt, um die Menschen auf einen neuen Glaubensweg zu führen und unter einer Kirche zu einen. Das Pfingstfest feiert den Tag, an dem sich Gottes Geist den Menschen offenbarte und eine Kirche geboren wurde, deren Glaube dazu fähig war, die Menschen verschiedener Länder und Sprachen in einer Gemeinde zu vereinen. Gottesdienste und Bräuche, die zu ehren des Pfingstgeschehens abgehalten werden, erinnern noch heute an die biblischen Ereignisse. Das Pfingstfest ist jedoch nicht nur ein kirchliches Hochfest. Es wird auch von Menschen gefeiert, die keinem Glauben angehören. So haben sich eine Vielzahl weltlicher Pfingstbräuche entwickelt, die über Jahrhunderte hinweg bis heute bestehen und gefeiert werden. Auch die Feiertagsgesetze der Bundesländer erinnern an die Bedeutsamkeit der Pfingstzeit. So gilt der Pfingstmontag deutschlandweit als gesetzlicher Feiertag, der in manchen Bundesländern sogar die Ferienzeit einleitet.

Titelbild: © Pio Si – Stock.adobe.com

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Häufige Fragen

🕊 Was bedeutet Pfingsten?

Das Wort „Pfingsten“ wurde aus dem altgriechischen Wort „pentekostē“ abgeleitet und bedeutet „der fünfzigste Tag“. Die Wortbedeutung erklärt sich aus der Entstehungsgeschichte. Pfingsten findet nämliche 50 Tage nach dem Osterfest und der Auferstehung Jesu statt.

Mehr Informationen zur Entstehung und Bedeutung des Pfingstfestes erfahren Sie hier.

🕊‍?‍? Was ist Pfingsten für Kinder erklärt?

Die Anhänger von Jesu hatten versprochen, zum Erntedankfest nach Jerusalem zu gehen. Obwohl Jesu nicht mehr bei ihnen war, sondern im Himmel bei Gott, seinem Vater, reisten die Apostel nach Jerusalem, um gemeinsam zu feiern. Und als sie gerade alle zusammensaßen, geschah ein Wunder. Plötzlich wurde es laut, ein lautes Brausen kam vom Himmel und feurige Flammen kamen von oben herab. Das war der Heilige Geist, der von Gott auf die Erde geschickt wurde. Die Jünger konnten den Geist Jesu spüren und als Feuerzungen auch sehen. Und dieser sprach zu ihnen, dass Gott nicht weg ist, sondern als Heiliger Geist unter den Menschen wandelt. Alle Menschen sollten sich taufen lassen, an Gott glauben und von seiner Liebe erzählen. Überglücklich über die göttlichen Worte strömten die Jünger raus auf die Straße, um die Botschaft von Gott und Jesu in der ganzen Welt zu verkünden. Aber in Jerusalem waren viele Menschen aus verschiedenen Ländern versammelt. Und fast jeder hat eine andere Sprache gesprochen. Trotzdem konnten die Jünger mit ihnen reden. Denn durch die Gabe des Heiligen Geists konnten sie jede Sprache der Welt sprechen und verstehen. Nun konnten sich alle über Gott und die Geschichte von Jesu unterhalten. Aus diesem Grund wird Pfingsten manchmal auch als Geburtstag der Kirche bezeichnet.

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⛪ Was wird an Pfingsten gefeiert?

Pfingsten zählt neben Weihnachten und Ostern zu den wichtigsten Hochfesten im Kirchenjahr. Zum Pfingstfest wird das Kommen des Heiligen Geistes gefeiert, welches die Geburtsstunde der Kirche einleitete. In den Gottesdiensten am Pfingstsonntag und Pfingstmontag wird an die bedeutsamen Ereignisse des ersten Pfingstfests erinnert und es wird dafür gebetet, dass den Menschen auch in der heutigen Zeit das Pfingstwunder geschenkt wird. Außerdem soll daran erinnert werden, dass der Glaube alle Landes- und Sprachgrenzen überwinden kann. Denn Gottes Botschaft richtet sich an alle, egal welche Sprache man spricht.

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🕊 Warum ist Pfingsten so wichtig?

Pfingsten ist für die Christen auf der ganzen Welt ein bedeutsames Fest, da es die Entstehung des Christentums und die Kirchengeschichte einleitete. Im Neuen Testament wird verkündet, dass Gott nicht weg ist, sondern in der Person Jesus Christus und in Form des Heiligen Geists unter den Menschen wandelt und zu allen spricht. Das Pfingstwunder symbolisiert die Gemeinschaft der Christen. Unabhängig von Geschlecht, Nationalität und Sprache, sollen die Gläubigen unter dem Dach einer Kirche geeint werden.

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veröffentlicht am: 11 September 2020 - aktualisiert am: 02 Oktober 2020

Autor bei Gartentraum

Jenny Röck

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